Die Musiker der "Hohbercha Feierwehrkapelln" nach ihrer Grüdnung 2014

Die “Hohbercha Feierwehrkapelln” wurde am 3. Dezember 2014 mit einer ersten gemeinsamen Probe ins Leben gerufen. Initiator war der damalige, musikalisch begabte Kommandant Klaus Hoffmann. In der Gruppenführerin Tjana Chlup, die als Flügelhornistin bereits in einigen Bands Erfahrung gesammelt hat, fand er eine Verbündete.

Trompeten, Tenorhorn, Flügelhorn Bariton, Posaune und Klarinetten spielen die Melodien und Bass-Tuba, Tschinellen, Trommel und Snarre geben den Rhytmus vor.

Zum Repertoire gehören bayerische und böhmische Blasmusik sowie Volksmusik, Schlager und Operettenmelodien.

Die Musiker werden mittlerweile zu vielen Gelegenheiten engagiert. Vorrangig spielen sie natürlich für die Stadt und die Feuerwehr Hohenberg.

Kapelle 2021

Tag der deutschen Einheit

Am Sonntag, 3. Oktober 2021, umrahmte die „Hobercha Feierwehrkapelln“ die Feier zum Tag der deutschen Einheit in Hohenberg a.d. Eger unter der mächtigen Friedenseiche, die 1871 zum Gedenken an das damalige Kriegsende gepflanzt worden war.

Nachdem die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg mit einem Musikstück die Feierstunde eröffnet hatte, begrüßte Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann die Offiziellen und Besucher. Nach einem weiteren Musikstück lobte Heinz Martini, Altbürgermeister Tröstaus, in seiner engagierten Rede die damaligen Montagsdemonstranten als Initiatoren und wahre Helden der unblutigen Revolution in der DDR, die die Vereinigung der beiden deutschen Staaten vor 31 Jahren einleitete. Kein Verständnis fand er für die Hetzer, die die Menschen als Verlierer und Gewinner der Vereinigung gegeneinander einteilen und damit Neid schüren.

Nach der Festrede beteten Pfarrerin Elke Pröbstl und Diakon Michael Plötz für den Frieden. Mit dem gemeinsam gebeteten „Vater unser“endete die Andacht.. Mit der Nationalhymne, intoniert von der „Feiewehrkapelln“ schloss die Feier an der Friedenseiche in Hohenberg an der Eger. .

Feuerwehrkapelle überrascht Heimbewohner

Die Musiker der „Hobercha Feierwehrkapelln“, die sich zur turnusmäßigen Probe am 15. September 2021 am Feuerwehrgerätehaus getroffen hatten, wurden von den Seniorenbeauftragten Beate Herzog und Anette Rössler angesprochen, ob sie nicht einmal im Yamakawa-Seniorenhaus ein „Standerl“ spielen könnten. Spontan packten sie kurzerhand ihre Instrumente zusammen und zogen zum nahen Seniorenhaus. Im Aufenthaltsraum und auf der angrenzenden Terrasse versammelten sich schnell die Seniorinnen und Senioren und schunkelten zu den böhmischen und bayerischen Klängen und sparten nicht mit Applaus. Als sich die Kapelle verabschieden wollte forderten sie noch eine Zugabe, die die „Feierwehrkapelln“ gerne spielte. Und daraus wurden dann doch noch mehrere Stücke. „Es hat auch uns Spaß gemacht, den Bewohnern des Yamakawa-Seniorenhauses mit unserer Musik in dieser angespannten Coronazeit eine Freude zu bereiten und in ihren Alltag doch eine Abwechslung gebracht zu haben“, resümierte Tanja Chlup, die Leiterin der Kapelle. Die Musiker waren sich einig, dass sie so ein „Standerl“ wiederholen werden – vielleicht einmal im Samstags-Café des Yamakawa-Seniorenhauses.

Eine Musikprobe mit Überraschungen

Die Musiker der „Hohbercha Feierwehrkapell’n“ trafen sich zu ihrer turnusmäßigen Probe in der Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr. Hier können die coronabedingten Abstände eingehalten werden. Nichts deutete zu Beginn der Übungsstunde darauf hin, dass es heute eine besondere Probe werden würde. Zuerst überraschte der aus Hohenberg stammende Berliner Unternehmer Georg Kaiser und seine Frau Tatjana die Musiker, als sie anboten, an der Probe aktiv teilzunehmen; Tatjana Kaiser mit Zugposaune und Georg Kaiser mit Trompete. Das wurde gerne angenommen. Georg Kaiser hatte bei seinen Aufenthalten in der alten Heimat schon öfter die Kapelle der Hohenberger Feuerwehr verstärkt. Nach dem Stimmen der Instrumente wurde zunächst eine Stück gemeinsam gespielt. Dann bat der Sprecher der Kapelle, Robert Chlub, um Gehör: „Zwei Gründungsmitglieder unserer „Hohbercha Feierwehrkapell’n“ feierten vor kurzem einen besonderen Geburtstag: Hansi Pfeifer seinen Sechzigsten und unser ältestes Kapellenmitglied Otto Sieder den 85-sten Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch.“ gratulierte Robert Chlub den beiden begeisterten Musikern im Namen aller Kapellenmitglieder und überreichte jedem einen Gutschein. Otto Sieder und Hansi Pfeifer waren bisher bei allen musikalischen Einsätzen dabei und fehlten bei keiner Probe. Dafür gelte es ihnen besonders zu danken lobte Chlub den Posaunisten Sieder und den Klarinettisten Pfeifer und fügte den Wunsch an, dass Beide der Kapelle weiterhin die Treue halten mögen, was Sieder und Pfeifer gerne zusagten. Otto Sieder spielt neben der Zugposaune auch Gitarre und Hansi Pfeifer beherrscht zusätzlich Saxophon, Gitarre und Schifferklavier. Und dann ließen die Musiker ihre Jubilare mit musikalischen Glückwünschen hochleben, ehe die Probe wieder ihren gewöhnlichen Verlauf nahm. Die Probe dürfte aber mit der Einladung zu einem kleinen Umtrunk dann etwas länger gedauert haben.

Kapelle probt wieder gemeinsam

Seit ihrem letzten öffentlichen Auftritt zur der Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit 2020 gab es aufgrund des Corona-Lockdowns für die „Hohbercha Feierwehrkapelll’n“ keine Auftritte und  auch keine gemeinsamen Proben mehr. Nun da der zur Lebensleitlinie in der Coronazeit avancierte Sieben-Tage-Inzidenzwert seit mehreren Tagen die magische Grenze von fünfzig deutlich unterschreitet, sind die bisher geltenden Kontaktbeschränkungen gelockert worden, so dass auch für die Kapelle der Hohenberger Feuerwehr wieder ein gemeinsames Üben möglich ist.

Für diese Musikprobe wurde die Fahrzeughalle der Feuerwehr ausgewählt, weil diese genügend Raum bietet, um die noch bestehenden Hygienevorschriften und Abstandsrichtlinien einhalten zu können. „Leider konnten nicht alle Kapellenmitglieder zu dieser ersten Probe nach Corona kommen.“, bedauerte dies die Leiterin der Musikabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg Tanja Chlub. Sie ist aktive Feuerwehrfrau und Gruppenführerin bei Feuerwehr Hohenberg und spielt in der Kapelle das Flügelhorn. Zunächst wurden die Posaunen, Trompeten, Flügelhörner, Klarinetten und die Tuba aufeinander abgestimmt und dann begann das Üben. Die Schlagzeuger hatten noch Pause. Dann wurden die schwierigen Passagen eines Stückes zunächst von den einzelnen Instrumentengruppen gespielt und anschließend von allen Instrumenten gemeinsam geprobt, bis der Kapellmeister mit dem Vortrag zufrieden war. „Natürlich konnte auch während der Coronazeit jeder Musiker das Repertoire zuhause einüben. Aber nur durch das Zusammenspiel aller Musikinstrumente kann man das Klangbild der Kapelle vervollkommnen.“, erklärte Kapellmeister Martin Neidhardt.

Die „Hohbercha Feierwehrkapell’n“ wurde im Dezember 2014 auf Initiative des damaligen Kommandanten Klaus Hoffmann und der Gruppenführerin Tanja Chlup ins Leben gerufen und im Februar 2015 offiziell als Abteilung in den Feuerwehrverein eingegliedert.  Momentan wirken vier Frauen und zehn Männer mit. Die Blaskapelle spielt hauptsächlich bayrische und böhmische Blasmusik, wagt sich aber auch an andere Stilrichtungen, wie sie bei ihren Auftritten auf Stadt- und Vereinsfesten bewiesen hat. Ein Benefizkonzert für ein schwer erkranktes Kindergartenmädchen brachte eine ansehnliche Summe, die sie dem betreuenden Kindergarten, der zu einer Spendenaktion aufgerufen hatte, zur Verfügung stellen konnte.

Frau Chlup bedauert, dass durch Wegzug, arbeitsbedingt und durch einen traurigen Todesfall die Zahl der aktiven Musiker geschrumpft ist. „Ich würde mich sehr freuen, wenn sich interessierte Musiker bei mir melden würden. Wir proben jeden ersten Mittwoch im Monat im Feuerwehrhaus. Einfach vorbeikommen.“ fügt sie an. Bei dieser ersten gemeinsamen Probe nach dem Corona-Lockdown waren die Musikerinnen und Musikern mit sichtlicher Begeisterung dabei. Auch der Mitbegründer der Kapelle und ehemalige Kommandant, Klaus Hoffmann, sowie der stellvertretende Vorstand des Feuerwehrvereins, Thomas Jobst, die sich die Probe anhörten, hoffen zusammen mit den Musikanten, dass sich die Situation nicht wieder verschlechtert, damit einem nächsten öffentlichen Auftritt der „Hohbercha Feierwehrkapell’n“ nichts im Wege steht.

Kapelle 2020

Tag der Deutschen Einheit

Die Feierstunde der Stadt Hohenberg a.d. Eger zum Tag der Deutschen Einheit an der Friedenseiche ümrahmte musikalisch unsere “Hohbercha Feierwehrkapelln”.

Sie begrüßte die Teilnehmer mit einem ernsten Musikstück. Bevor Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann alle Anwesenden begrüßte. Nach einem weiteren Musikstück trat Hauptredner MdL a.D. Albrecht Schläger ans Rednerpult. Er wies darauf hin, dass die Wiedervereinigung zum großen Teil der Bevolkerung der ehemaligen DDR zu verdanken sei. Sie hätten mit ihrer friedlichen Revolution diesen großen Schritt in die Wege geleitet. Wir sollten nun unsere Freiheit genießen und nicht den Rattenfängern von rechts oder links Gehör schenken.

Ein weiteres Musikstück leitete zur Andacht von Pfarrerin Pröbstl und Pfarrer Brunnhuber über. Nach den Fürbitten für Frieden und Gesundheit und dem Vaterunser schloss die Veranstaltung mit dem Deutschlandlied.

Wiesenfest

Wiesenfest am 19.07.2020

Das winzige Virus SARS-CoV-2 oder kurz Corona-Virus legt seit Wochen das gesellschaftliche Leben in der Welt und so auch in der Stadt Hohenberg an der Eger lahm. So wird auch das traditionelle Wiesenfest sein Opfer. Der Festbetrieb auf dem Wiesenfestplatz fällt komplett aus.

Die „Hobercha Feierwehrkapelln“, die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg, ließ es sich aber nicht nehmen, traditionsgemäß die Bürger der Stadt am Wiesenfest-Sonntag mit schmissiger Musik zu wecken. Dabei wurden natürlich die bestehenden Coronavorschriften beachtet. Um den nötigen Abstand zu den Zuhörern zu wahren, spielten die Musiker an den verschiedenen Orten im Stadtgebiet auf einem zur „Schaubühne“ umgebauten Anhänger. Dieser wurde mit einem Traktor zum jeweiligen Spielort gezogen. Fürs Ab-und Aufsteigen wurde eine Stufenleiter mitgeführt.

Besonders überrascht dürften die Bewohner des Yamakawa- Seniorenheimes gewesen sein, als die Kapelle vor dem Eingang mehrere bekannte Weisen intonierte. In Anbetracht des Alters der Bewohner hatte man den Weckruf auf eine angepasste Uhrzeit verlegt. Endstation des Weckrufs war der Burgplatz, wo vor der Kulisse der mächtigen mittelalterlichen Burgmauern Bürgermeister Jürgen Hofmann den Dirigentenstab zu einem kurzen Platzkonzert übernahm. Die Zuschauer bzw. Zuhörer quittierten den Auftritt mit großem Applaus.

Der aus Hohenberg stammende Berliner Geschäftsmann Georg Kaiser, der selbst mit seiner Trompete die Kapelle verstärkte, lud die Musikanten dann zur Stärkung zu einem Weißwurstessen in den „Kühlen Morgen“ ein. Dies war vormals eine traditionsreiche Gaststätte, die Kaisers Urgroßvater betrieben hatte. Georg Kaiser hat das Anwesen jetzt renoviert und modernisiert und in bestens ausgestatteten Ferienwohnungen können Gäste im Schatten der Burg von den Strapazen des Alltags abschalten.

Es war heuer ein etwas anderer Weckruf. Aber er hat gezeigt, dass trotz aller Corona bedingten Beschränkungen mit der gebotenen Vorsicht doch nicht ganz auf Traditionen verzichtet werden muss.

Kapelle 2019

Oktoberfest

Hohenberg an der Eger: Ein wahrer Ohren- und Gaumenschmaus wurde den Besuchern des Oktoberfests der Freiwilligen Feuerwehr geboten. Eine bestens aufgelegte “Hobercha Feierwehrkapelln“ unterhielt die Gäste mit Blasmusik und die Küche servierte Schäufele und „Obatztn“.

Nach dem böhmischen Abend 2017 und dem bayerischen Abend 2018 wurde nun die die Tradition der musikalischen Abende der Freiwilligen Feuerwehr mit einem „Oktoberfest“ fortgesetzt. Gemäß bayerischer Tradition waren die Tische in der zur Festhalle umfunktionierten Fahrzeughalle mit bunten Laubzweigen auf blau weiß karierten Tischdecken dekoriert. Die Einsatzfahrzeuge durften derweil vor der Halle frische Luft schnappen und waren begehrte Schauobjekte für die kleinen Festbesucher.

Mit einer flotten bayerischen Weise eröffnete die vereinseigene „Hobercha Feierwehrkapelln“ am Samstag, 12. Oktober 2019, den Festabend. Neben Bürgermeister Jürgen Hoffmann und seiner Gattin Heike sowie zweitem Bürgermeister Christian Paulus waren Ehrenkommandant Erwin Zeitler, Ehrenvorsitzenden Alfred Schricker und die Ehrenmitglieder Ernst Neidhardt, Georg und Erich Schmidbauer sowie der ehemalige Vorstand und Ehrenmitglied Karl Lippert unter den Gästen. Die Feuerwehr der Nachbargemeinde Schirnding war mit einer großen Abordnung vertreten wie auch die Feuerwehr Selb. Sogar Landratskandidat Holger Grieshammer und seine Gattin ließen sich das Küchenangebot schmecken und waren von der musikalischen Darbietungen der Kapelle begeistert.

Das Küchenpersonal hatte bayerische Schmankerl zubereitet, die von den Frauen der Aktiven serviert wurden. Auch die Jugendfeuerwehr war im Service engagiert und erfüllte in schmucke Dirndl und Lederhosen gekleidet schnell und ohne Verzögerung die Getränkewünsche der vielen Gäste. Für einen wahren Ohrenschmaus sorgte die „Hohbercha Feierwehrkapelln“, die mit überwiegend bayerischer Blasmusik, aber auch mit böhmischen Ohrwürmern und bekannten Schlagern die Gäste bis spät in die Nacht unterhielt.

„Mit dem Oktoberfest-Abend zeigten meine Hohenberger Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, dass sie nicht nur ihren feuerwehrtechnischen Aufgabenbeherrschen, sondern auch für beste Unterhaltung sorgen können und damit ein Stück Lebensqualität in unsere Stadt bringen.“, meinte das Stadtoberhaupt zu diesen Abend. Die Besucher waren sich ausnahmslos einig, dass mit dem „Oktoberfest“ die Reihe der musikalischen Abende der Feuerwehr eine bestens gelungene Fortsetzung gefunden hat und ein weiterer Höhepunkt im Gesellschaftsleben der Stadt gesetzt wurde. „Die Tradition der Musikabende muss unbedingt unbedingt fortgesetzt werden.“, äußerte ein Besucher begeistert. Den Organisatoren, Vorstand Siegfried Paulus und Jugendleiter Thomas Jobst, und den hilfreichen Geistern, die diesen Abend vorbereitet und als Bedienung und Küchenpersonal halfen gebührt höchster Dank. Nach diesen drei erfolgreichen musikalischen Abenden dürfte es den Organisatoren auch nicht schwerfallen, für nächstes Jahr einen weiteren Abend, vielleicht einen fränkischen, folgen zu lassen.

„Großeinsatz“ der Hohbercha Feierwehrkapelln

Zum traditionellen Hohenberger Wiesenfest, zu dem sich auch ehemalige Hohenberger gern wieder in ihrer Heimatstadt einfinden, erfreute unsere Hohbercha Feierwehrkapelln die Festbesucher mit Marschmusik sowie bayerischer und böhmischer Blasmusik. In die Standardbesetzung fügte sich der Berliner Geschäftsmann Georg Kaiser mit seiner Trompete bestens ein. Kaiser ist gebürtiger Hohenberger und Enkel des ehemaligen Bürgermeisters Christian Kaiser.

Zum Festauftakt am Samstag, 20. Juli 2019, gab die Kapelle ab 19:00 Uhr vor der Kulisse der mittelalterlichen Burg ein Standkonzert. Den neuen Schützenkönig begrüßte sie mit dem passenden Schlager „Schützenliesl“ und begleitete ihn und die Festgäste anschließend mit schmissiger Marschmusik zum Festplatz. Im Zelt spielte sie weiter zur Unterhaltung der Festgäste.

Am Sonntagmorgen weckte die Kapelle Bürgerinnen und Bürger in der Stadt und in Neuhaus rechtzeitig zum Festbeginn. Und am Montag unterhielt sie im Festzelt die Gäste beim Frühschoppen.

Kapelle 2018

Eine Reise in die musikalsiche Vergangenheit

Um 7:30 Uhr startete am Samstag, 12.Mai 2018 der Bus vom Feuerwehrhaus. Ziel für die musikinteressierten Feuerwehrler war Hüttel‘s Musikwerke Ausstellung in Wohlhausen – Markneukirchen. Hier konnten wir mechanische, selbstspielende Musikwerke einer längst vergangenen Zeit kennenlernen. Früher standen sie auf Rummelplätzen, in Gasthäusern oder in Wohnzimmern. Erstaunlich wie die Spieldosen, Orchestrions und Kirmesorgeln auch heute noch mit ihren unverwechselbaren Klang begeistern können.

Weiter ging es nach den musikalischen Klangerlebnissen zur bekannten Sprungschanze in der Sparkasse-Vogtland-Arena in Klingental. Die 2006 fertig gestellte Schanze zählt zu den modernsten Schisprunganlagen der Welt. Ein Blick vom Anlaufturm in den fast 140 Meter tiefer liegenden Auslauf lässt einen fast schwindelig werden. Der Anlaufturm ist 30,27 Meter hoch und die Strecke Anlauf und Auslauf misst zusammen 370 Meter. Bewundernswert die Athleten, die hier die steile Anfahrt hinunterrasen und am 3,13 Meter hohen Schanzentisch mit über 90 km/h abspringen um nach ca. 140 Metern Flug auf dem Hang zu landen. Beim Weltcup im November 2015 siegte der Norweger Tande mit 142 Metern und 140,5 m vor dem Slowenen Prevc mit 139/138 m und dem Deutschen Severin Freund mit 134/132 m.

Das Mittagessen ließen wir uns im Gasthof „Zum Einkehrschwung“ in Erlbach schmecken. Die weitere Heimreise unterbrachen wir zu einer Kaffeepause im Schloss Schönberg und genossen dort die letzten Sonnenstrahlen dieses bisher wunderbaren Samstags. Als wir wieder in Hohenberg ankamen, begann es zu regnen und so flüchteten wir in das Feuerwehrhaus. Dort unterhielt uns unser Klarinettist Hans, diesmal mit dem Schifferklavier. Tanja und Robert Chlup hatten einen tollen Ausflug organisiert, so die übereinstimmende Meinung aller Teilnehmer.