Feuer – Segen und Unheil

Der unentbehrlichste Helfer der Menschheit ist seit jeher das Feuer. Bevor der Mensch verstand mit dem Feuer umzugehen, war es für ihn die furchtbare Naturkraft, die vom Himmel prasselte, göttlich und geheimnisvoll im Wirken und Auftreten.

Als verzehrende Gottheit, die in Ihrem Zorn den kleinen Menschen und seine mühevolle Arbeit vernichtete, ward das Feuer gefürchtet, bis ihm die Natur einen mächtigen Gegner verriet: im strömenden Gewitterregen löschte einen brennenden Baum, der von einem Blitz in Brand gesetzt worden war.

Tausende von Jahren mag es gedauert haben, bis sich der damalige Mensch das Feuer zur dienenden Naturkraft machte. Trotzdem blieb es der gefährliche und heimtückische Feind des Menschen. Es zerstört heute noch sein Hab und Gut, seine Werke und gefährdet Leib und Leben. Jahrtausende verflossen, in denen ein Schicksalsglaube die Strafen des Himmels tatenlos entgegennehmen ließ. Not und Elend nach Feuersbrünsten führten schließlich dazu, dass man überlegte und Versuche machte, wie die Feuerschutzfrage zu lösen wäre.

Der entscheidende Durchbruch vollzog sich erst im Jahre 1849, als die erste freiwillige Feuerwehr in Bayern gegründet wurde. In den nächsten zehn Jahren folgten dann in zwanzig Städten Neugründungen. Ein zaghafter Anfang zwar, doch sollte von hier aus ein reger Anstoß zu weiterer gedeihlicher Entwicklung dieser segensreichen Einrichtung ausgehen. Nach und nach folgten dann Neugründungen auch in den kleinsten Ortschaften. Man hatte eingesehen, dass zur bestmöglichen Brandbekämpfung eine Feuerwehr im eigenen Dorf unabdingbar war.

Gründung in Hohenberg

Dem „Roten Hahn“ zu wehren, galt es auch in Hohenberg. Laut Magistratsbeschluss vom 5.Mai 1873 wurde für die Gründung einer freiwilligen Feuerwehr ein Geldbetrag von 400 Gulden gewährt. Und bereits acht Tage später, am 13. Mai 1873, wurde unter dem damaligen Bürgermeister der Stadtgemeinde, Kommerzienrat Heinrich Wolf, und dem königlichen Kommerzienrat Albert Hutschenreuther (Enkel des Carolus Magnus Hutschenreuther, dem Gründers der weltberühmten, gleichnamigen Porzellanfabrik,) die Freiwillige Feuerwehr Hohenberg gegründet. Was selbstverständlich nicht ausschließt, dass die Wehr in anderer Form schon lange vorher Bestand hatte.

Laut Protokoll wurde Albert Hutschenreuther zum Feuerwehrhauptmann ernannt, womit die Wehr eines ihrer wichtigsten Ämter in die Hände eines für das allgemeine Wohl besorgten Mannes legte. Nach elfjähriger Tätigkeit wurde er am 28. Januar 1885 von seinen Mitbürgern als erster Vorsitzender der Wehr gewählt, und am 4. Mai 1901 zum ersten Ehrenmitglied ernannt. Ein gewissenhaft geführtes Protokoll bekundet, dass Kommerzienrat Albert Hutschenreuther sich als eifriger Förderer der Feuerwehr betätigte und der Wehr in seinem Letzten Willen den damals hohen Betrag von 100 Mark vermachte.

königlicher Commerzienrat Albert Hutschenreuther

Enkel des Gründers der weltberühmten “Hutscfhenreuther Porzellanmanufaktur” Carolus Magnus Hutschenreuther

Aufbau

1873 – 1900

Interessante Aufschlüsse über sie Aufgaben und Nöte der damaligen Feuerwehr gibt ein altes „Cassabuch“ von 1873 bis 1919, dass selbst die Wirren beider Weltkriege überstanden hat. In den Aufzeichnungen finden wir am 12. Juni 1873 bereits eine Beitragsliste von 86 passiven Mitgliedern. Die Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther stellte der Wehr ihre Spritze zur Verfügung, bis schließlich eine gemeindeeigene angeschafft werden konnte. Am 25. Juli 1873 konnten 25 ausgediente Lederhelme vom königlich bayerischen Pionierbataillon für einen Preis von 107 Gulden erworben werden. Außerdem schaffte man Tuch an, aus dem Schneidermeister M. Jena Uniform-Joppen fertigte. Die Kosten von 120 Gulden zahlte man in vier Raten zu je 30 Gulden in einem Jahr ab. Durch Spenden von Hohenberger Einwohnern sowie einer benachbarten Ortschaft wurde es der freiwilligen Feuerwehr möglich gemacht, die nötigen Requisiten zu kaufen. Für einen aus der Gemeindekasse geleisteten Zuschuss von 300 Gulden wurde ein Steigergerüst hergestellt.

Im Jahre 1876 errichtete man ein Wasserreservoir auf der Königsruh. Unkostenbeitrag: 618 Mark. Im März 1877 wurden eine vierrädrige Löschmaschine, ein zweirädriger Zubringer und eine Schlauchhaspel zum stattlichen Preis von 2137 Mark angeschafft. Zur Bestreitung musste ein Kapital von 2000 Mark aufgenommen werden, welches mit 4 % verzinst und vom Jahre 1878 bis 1927 in jährlichen Raten von 40 Mark getilgt wurde. Vom Bezirksamt Rehau erhielt die Freiwillige Feuerwehr einen Zuschuss von 35 Mark. Am 1. Mai 1877 finden wir erstmals eine Aufstellung der vorhandenen Feuerlöschgeräte:

  • 1. 1 vierrädrige Saug- und Druckspritze mit allem Zubehör
  • 2. 1 zweirädriger Zubringer
  • 3. 170 m Hanfschläuche
  • 4. 1 Feuerspritze alter Konstruktion
  • 5. 6 Feuerhaken
  • 6. 4 große Anlegeleitern
  • 7. 3 Dachleitern

Ferner hatte jeder Hausbesitzer einen Feuerlöscheimer. 1878 erfolgte die Erstellung des Ellbasins zum Preis von 204 Mark. Bei einer Inspektion des königlichen Bezirksamtes Rehau am 30. Oktober 1881 wurde der Wunsch nach einem neuen Feuerwehrhaus laut, welches baldmöglichst zu erstellen sei.

Aus Magistratsprotokollen ist zu entnehmen: Beschluss vom 29 März 1882 Bau eines Requisitenhauses auf dem Schulgarten. Kostenvoranschlag 997 Mark. Zur Begründung für die Bezuschussung wurde aufgeführt: Die Löschmaschine und die Requisiten mussten an drei verschiedenen Orten aufbewahrt werden, welches dem Umstand bei Ausbruch eines Brandes und dem Erscheinen der Feuerwehr am Brandplatz sehr hinderlich wurde. Da die infolge mangels rechtzeitiger Hilfe die Ausdehnung etwaigen Schadenfeuers sehr begünstigen würde. Die Bezuschussung wurde am 24. Januar 1883 von der königlichen Regierung von Oberfranken abgelehnt, jedoch ist am 28. August 1883 ein Zuschuss vom Bezirksamt Rehau von 60 Mark für eine Spritzenremise gewährt und als Rücklage angelegt worden.

Am 10. Juni 1883 finden wir zum ersten Mal eine Niederschrift über den aktiven Mitgliederstand der Wehr:

Chargen 4 Mann

Hornisten 4 Mann

Steiger 21 Mann

Spritzenmänner 64 Mann

Zubringermannschaften 32 Mann

Die der freiwilligen Feuerwehr unterstellten Pflichtfeuerwehrmänner betrugen 26 Mann. In den Jahren 1884 bis 1893 sind Anschaffungen von Schlauchmaterial und kleinere Requisiten verzeichnet. 1894 findet man anhand einer Protokoll-Niederschrift die Erstellung eines Feuerwehrgerätehauses zum Preis von 2244,50 Mark. Vermutlich wurde das 1882 geplante Requisitenhaus nicht gebaut. An einem Sonntag im August 1894 fand in Hohenberg der Gautag der Feuerwehren statt (nach Sechsämterland, S. 1348).

königlicher Commerzienrat Albert Hutschenreuther

Enkel des Gründers der weltberühmten “Hutscfhenreuther Porzellanmanufaktur” Carolus Magnus Hutschenreuther

Aufbau und Gleichschaltung

Ab 1900

Ein Gesuch des Kommandos der Freiwilligen Feuerwehr vom 27. Januar 1904 an den Magistrat berichtet: Bei dem kürzlichen Brande dahier wurde die Wahrnehmung gemacht, dass niemand da war, um das Leuten zu besorgen. Der wohllöbliche Magistrat möge eine Person bestimmen und aufstellen, welche in Zukunft vorbezeichnetes Leuten übernimmt.

In einer am 25. Mai 1905 im Lokal „Harmonie“ abgehaltenen Sitzung wurde beschlossen, eine freistehende Leiter zum Preis von 676 Mark anzuschaffen. Einem handschriftlichen Protokoll über die Jahreshauptversammlung, die Anfang 1912 stattfand, ist zu entnehmen: „Gemäß eines einstimmigen Beschlusses des örtlichen Verwaltungsrates der Feuerwehr und des Bezirksfeuerwehrtags vom 28. Juli des Jahres in Regnitzlosau, konnte die Durchführung eines Feuerwehrstiftungsfestes in Verbindung mit einem hierorts zum gleichen Zeitpunkt abzuhaltenden Bezirksfeuerwehrtage im Laufe des Sommers 1913 beschlossen werden.“ Das Protokoll berichtet ferner, dass bei diesem Anlass Büttnermeister Martin Jäckel für eine 40-järige, Vorstand Johann Theodor Schletz und Zeugwart Karl Rußwurm für eine 38-jährige Dienstzeit zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden.

Am 25. Mai 1929 wurde laut Stadtratsbeschluss der Ankauf einer Motorspritze bei der Firma Paul Ludwig zum Preis von 4000 Mark empfohlen. Die Kosten waren durch Schuldenaufnahme zu decken. Die Auslieferung der Spritze erfolgte am 18. September 1929 mit einem Zuschuss von 1460 Mark. Niemand konnte wohl damals ahnen, welche Anforderungen gerade an diese Motorspritze gestellt wurden.

Drittes Reich und Kriegjahre

Die dreißiger Jahre waren der Beginn einer Entwicklung, in der Staat und Partei einen immer größeren Einfluss auf das Vereinsleben ausübten und Umorganisation in die Wege geleitet wurden. Die Aufzeichnungen bis 1949 sind unvollständig und lückenhaft.

In den Kriegsjahren waren es nur noch wenige Kameraden, die in der Heimat verbleiben konnten. Um aber den Bereitschaftsdienst aufrechterhalten zu können, wurde die sogenannte „Hitlerjugend“ zum Feuerwehrdienst verpflichtet. Im Jahre 1943 wurde dann sogar eine Frauengruppe aus dem „Bund Deutscher Mädchen“ (BDM) rekrutiert. Die Damenfeuerwehr, die im Feuerlöschwesen geübt und für den Zivilschutz eingesetzt wurde, bestand von 1943 bis 1945.

Folgende Frauen wurden zum Feuerwehrdienst verpflichtet:

  • • Singer, Elise (Gruppenführerin)
  • • Lippert, Luise
  • • Röder ,Elly
  • • Stöhr, Paula
  • • Singer, Lina
  • • Krippner, Linda
  • • Kastner, Luidgard
  • • Sack, Frieda (Maschinistin)
  • • Thoma, Gertrud

Überhaupt wurde dieser Heimatdienst damals großgeschrieben. Bereits 13 bis 14-jährige Jugendliche mussten an jedem Sonntag und an zwei Werktagen Übungen, Wachdienst und Bereitschaftsdienst halten.

Denkwürdig blieb auch für die Hohenberger Feuerwehr das Kriegsende 1945. Die wenigen nicht von der Wehrmacht eingezogenen Feuerwehrmänner und Frauen, an ihrer spitze Kommandant Christoph Sommerer, taten das ihnen Möglichste, um die Ausbreitung der gewaltigen Brände zu verhindern.

Der Wiederbeginn nach dem Krieg

1949

Der Neuanfang gestaltete sich insofern schwierig, als nach dem Krieg der „Ohne-mich-Standpunkt“ überwog. Dazu kamen die Vorschriften der Militärregierung, die besagten, dass die Deutschen Feuerwehren örtlich für den Bereich der Gemeinden als Teil der Verwaltungsbehörde einzurichten seien. Keinesfalls seien sie Bestandteil des deutschen Polizeisystems. Sie hätten strengen zivilen Charakter und es dürfte keinerlei militärische Organisationsform, Ausbildung, Exerziermethode, Geste oder Ehrenbezeichnung angewandt werden. Die Uniformen müssen unmilitärischen Charakter haben.

Am 17. Februar 1949 fand unter der Leitung des damaligen Bürgermeisters Gustav Landgraf und des Kommandanten Christoph Sommerer die erste Besprechung statt. Man beschloss, am 24 April 1949 eine Hauptversammlung abzuhalten. Gustav Landgraf wurde als Vorstand, Herbert Lippert als Kommandant, Adolf Zeitler als Kassier und Max Kärner als Schriftführer gewählt. Von dieser Zeit an wurde wieder Buch geführt. Durch die Wirren der Nachkriegszeit war vieles in Unordnung geraten bzw. abhanden gekommen. Es kostete viel Arbeit und Mühe, mit dem wenig Übriggebliebenen neu anzufangen.

1950

Bei der Hauptversammlung am 3. März 1950 wurde der langjährige Kommandant Christoph Sommerer zum Ehrenkommandanten ernannt. Damit fanden seine Bemühungen und Verdienste um das Feuerlöschwesen hohe Anerkennung. Und in diesem Jahr wurde auch mit dem Bau eines Feuerwehrgerätehauses (Kosten: 50.000 DM) ein bedeutender Schritt für die weitere Entwicklung der Wehr getan. Im Jahre 1952 konnte man eine Gruppe von zwölf Feuerwehrmännern mit neuen Uniformen einkleiden. Am 11. September 1954 lud der Kommandant Hans Kißkalt den Bürgermeister und die Stadträte zu einer Generalversammlung ein. Er wies auf die Notlage hinsichtlich der reparaturbedürftigen Motorspritze hin. Bürgermeister Gustav Landgraf bestätigte die Unzulänglichkeit und befürwortete den Ankauf einer Tragkraftspritze (TS 8), die der Wehr im Jahre 1955 übergeben wurde. Von 1955 bis 1960 schaffte man 16 neue Uniformen, Arbeitsanzüge, Gummistiefel, usw. an. Hierfür wurden jährlich bis zu 1500 DM aufgewendet.

In der Jahreshauptversammlung 1959 wurde Herbert Lippert wieder zum Erster Kommandanten gewählt.

Durch den Eintritt vieler junger Menschen in die Feuerwehr war es nicht mehr möglich ohne Fahrzeug bei Übungen und Einsätzen alle zu befördern. So wurde der Kauf eines Feuerwehrautos in Erwägung gezogen. Schließlich wurde am 22. Juli 1961 ein „DODGE“ mit Vorbaupumpe zum Preis von 3.500 DM angeschafft.

Im Jahre 1963 wurde von zwei Gruppen das Leistungsabzeichen mit gutem Erfolg abgelegt.

Am 13.03.1964 wurde Erwin Zeitler im Gasthaus „Egertal“ zum 1.Kommandanten gewählt.

Am 13.03.1964 wurde Erwin Zeitler im Gasthaus „Egertal“ zum 1.Kommandanten gewählt.

Das Problem der Alarmierung, welches uns jahrelang Schwierigkeiten bereitete, fand seine Lösung durch den Ankauf einer neuen Sirene (3.600 DM). Die Inbetriebnahme erfolgte im September 1967.

Ehrenmitglied Gustav Zant berichtete darüber aus seiner aktiven Dienstzeit als Hornist:

Bis in die 30er Jahre wurden die Alarmierungen mit einem Signalhorn nach einer festgelegten Ton folge geblasen. Bis zu sechs Hornisten übten Ihre Alarmstufe, während die einzelnen Gruppen sich an den Geräten betätigten. Durch die Installierung von Luftschutzsirenen wurden die Hornisten abgelöst. Wie wichtig es war, dass wir noch einen Hornisten in unseren Reihen hatten, erwies sich in den frühen Morgenstunden des 22. Februar 1959, als im Anwesen Haus-Nr. 95 (Christian Kaiser) ein Feuer ausbrach, dem auch das Dach des neuerrichteten Storchenturmes zum Opfer fiel. Bei klirrender Kälte und Schneefall versagten zu diesem Zeitpunkt beide Sirenen ihren Dienst. So besann man sich des letzten Hohenberger Hornisten, Gustav Zant, der sofort mit seinem Signalhorn die Alarmierung nach altem Brauch ausführte.

Noch im gleichen Jahr wurde ein weiterer Meilenstein in der Geschichte unserer Wehr gesetzt. Mit der Fertigstellung des Löschwasserbehälters an der Burg, mit einem Fassungsvermögen von 175 m³, ist für eine ausreichende Wasserreserve im Stadtzentrum gesorgt. Das Projekt kostete 25.000DM.

Wiesenfest 1957. Erste Reihe Mitte: Kommandant Hans Kißkalt

Mit diesem Signalhorn wurde bis in die 30-iger Jahre alarmiert. Als 1959 im Februar wegen großer Kälte die Sirene ihren Dienst versagte, alarmierte Gustav Zant, der letzte Hornist der Feuerwehr, mit dem Horn die Feuerwehr. Das Signalhorn erhielt einen Ehrenplatz im Schulungsraum der Feuerwehr

Feuerwehrfest Neuhaus a.d. Eger 1968. 1. Reihe Mitte: Kommandant Erwin Zeitler

Feuerwehrfest Münchenreuth 1960. 1. Reihe Mitte. Kommandant Herbert Lippert

Die Jahre 1970 - 1979

Besonders erwähnenswert in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr ist der 14.Oktober 1972. „Aus Anerkennung für ihre stete Hilfs- und Einsatzbereitschaft“, wie Erster Bürgermeister Bernhard Rußwurm betonte, „kann die Wehr, das zurzeit, modernste Löschgruppenfahrzeug, einen Opel Blitz LF8 ihr Eigen nennen.“ Dieser vom Erster Bürgermeister und den Stadträten der Stadt Hohenberg a. d. Eger geleistete Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung erforderte einen Kostenaufwand von 46.000 DM.

Verbunden mit einem Grenzlandtreffen des Landkreises Wunsiedel i. Fichtelgebirge feierte die FFW Hohenberg a. d. Eger am 21. und 22. Juli 1973 ihr100-jähriges Bestehen. Das Fest besuchten 1844 Personen, wie die Abrechnung der Festzeichen ergab. An Spenden gingen 630,- DM ein. Aus dem Reinerlös dieses Festes konnte die FFW dem 1.FC Hohenberg ein zinsloses Darlehen in Höhe von 3.000 DM zum Kauf des Sportplatzes „Haidhölzl“ gewähren.

Im November 1973 trat Herbert Lippert aus beruflichen Gründen von seinem Amt als Vorstand der FFW zurück. Alfred Schricker wurde einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt. Herbert Lippert wurde aufgrund seiner langjährigen Verdienste als Kommandant und Vorstand zum Ehrenmitglied ernannt. Ein weiterer Wechsel fand im Amt des Schriftführers statt. Nach langjährigem Einsatz trat Julius Übler als Schriftführer zurück, an seine Stelle wurde Friedbert Neidhardt zum neuen Schriftführer gewählt. Zu diesem Zeitpunkt belief sich der Mitgliederstand auf 61 Personen, davon 46 Aktive und 15 Passive.

Im Frühjahr 1974 wurden die Einfahrten am Feuerwehrhaus mit einem Kostenaufwand von 24.000 DM vergrößert.

Am 18. Januar 1975 lud die Feuerwehr die Bevölkerung zu einem „Tag der offenen Tür“ ein. Und Ende April 1975 begann die FFW mit dem Umbau und der Renovierung der freigewordenen Wohnräume im Feuerwehrhaus. Nach 350 Arbeitsstunden und Eigenleistungen in Höhe von 2000 DM, konnte ein neuer Schulungsraum eingeweiht werden. Gegen Ende des Jahres 1975 wurde die Werksfeuerwehr der Fa. CM Hutschenreuther aufgelöst und fast alle Feuerwehrmänner traten in die FFW Hohenberg ein.

Am 2.Januar 1976 wurde die Feuerschutzabgabe auf 12,- DM festgelegt.

Im Jahre 1977 erstand die FFW ein Schaumlöschgerät zur Bekämpfung von Ölbränden. Die Kosten von 2.000,- DM wurden aus eigenen Mitteln bestritten. Als im September 1977 bei einem heftigen Gewitter sämtliche Keller an der Hauptverkehrsstraße in Arzberg unter Wasser standen, war unsere Wehr mit im Einsatz.

Im September 1978 wurde der altgedient „DODGE“ für 500,- DM verkauft und dafür ein VW-Bus für 7.000,- DM erstanden, die Kosten für Blaulicht und Martinshorn wurden aus vereinsinternen Mitteln bestritten. Auf einstimmigen Beschluss der Vorstandschaft wurde Edwin Zahn zum Ehrenmitglied ernannt. Erwin Zeitler ernannte Erich Meichner zu seinem Stellvertreter.

Dank unseres überaus rührigen Kommandantenstellvertreters Erich Meichner konnten im Jahre 1979 zwei Löschgruppen die Leistungsprüfung in Silber erfolgreich ablegen. Auch die Gründung einer eigenen Damengruppe wurde von ihm tatkräftig unterstützt. Die ersten Damenuniformen wurden daraufhin im Jahre 1980 angeschafft.

Lothar Reul, Erwin Zeitler, Wolfgang Wilhelm und Bürgermeister Bernhard Rußwurm holen das Löschgruppenfahrzeug (LF8) in Gingen ab.

Die Werksfeuerwehr der Firma C. M. Hutschenreuther(von links) Karl Übler, Willi Häcker, Hugo Pfortner, Siegfried Glaß, Kommandant Franz Mendler, Adolf Becker, Leo Hirschkorn

Die Jahre 1980 - 1989

Die Jahre ab 1980

Im Jahre 1981 legten 18 Feuerwehrleute die Leistungsprüfung ab.

Als am 7. August 1982 ein schweres Gewitter eine Überschwemmung im Anwesen Schönauer an der Selber Straße verursachte, war die Wehr vier Stunden im Einsatz.

Bei einem Brand in Neuhaus an der Eger konnte die FFW Hohenberg Schlimmeres verhindern.

Die altbewährte Tragkraftspritze mit Anhänger erwies sich bei einem Brand auf dem alten Turnplatz, in unwegsamen Gelände an der Eger gelegen, als besonders nützlich.

Am 3.Juni 1983 wurde in der Turnhalle in Hohenberg a. d. Eger anlässlich des 110-jährigen Bestehens der FFW ein Kameradschaftsabend gefeiert. Hierzu waren auch die österreichischen Feuerwehrkameraden der Partnergemeinde Hohenberg a. d. Traisen/Niederösterreich eingeladen. Anlässlich seines 70. Geburtstages und wegen besonderer Verdienste für die Feuerwehr wurde Bürgermeister Bernhard Rußwurm zum Ehrenmitglied ernannt.

Am 16. Juni 1984 wurde die Partnerschaft der FFW Hohenberg an der Eger mit der FFW Hohenberg an der Traisen besiegelt. Dies geschah anlässlich des 110-jährigen Bestands-Jubiläums der FFW Hohenberg an der Traisen verbunden mit dem Bezirksfeuerwehrtag Lilienfeld (Österreich) durch gegenseitiges Austauschen von Urkunden. Gleichzeitig wurde HBI Helmut Warta zum Ehrenmitglied der FFW Hohenberg a. d. Eger ernannt und sein deutscher Kollege Erwin Zeitler zum Ehrenmitglied der österreichischen Partnerwehr.

Zum ersten Mal in der Geschichte der FFW Hohenberg legte am 27.April 1985 eine Damengruppe die Leistungsprüfung in Bronze ab. Als erster Jugendlicher legte Alexander Hanke die Prüfung zur Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ab. Beides war nur möglich, durch das besondere Engagement von Erich Meichner, der sich mit großer Hingabe für die Ausbildung der Jugend- und Damengruppe einsetzte.

Den „Tag der offenen Tür“ am 6.Juli 1985 nahm Bürgermeister Albrecht Schläger zum Anlass, der FFW einen neuen „gebrauchten“ Mannschaftsbus zu übergeben, der von den Feuerwehrdamen herrlich geschmückt worden war. Die Kosten hierfür beliefen sich auf 14.000,- DM. Die zusätzlichen Ausstattungs- und Umbaukosten von 2.400,- DM wurden aus der Vereinskasse finanziert.

Bei dem Großbrand am 10 . August 1985 im Anwesen Reinhold Zeidler im Peuntweg wurden 356 Einsatzstunden registriert. 1985 wurde Feuerschutzabgabe auf 20,- DM erhöht.

Am 30. Juni 1986 wurde anlässlich eines Kameradschaftsabends den Herren Erich Meichner, Erwin Zeitler und Alfred Schricker vom OBR der Partnergemeinde Hohenberg a. d. Traisen, Helmut Wartha, die Medaille des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes für internationale Feuerwehrkameradschaft verliehen. Helmut Hacker erhielt die gleiche Ehrung im Jahr 1987.

Die Einweihung des Erweiterungsbaues am bestehenden Gerätehaus (Fahrzeughalle) fand am 14.November 1987 statt. Die Kosten hierfür beliefen sich auf 80.000,- DM.

Am 23. März 1988 wurden 18 Funkwecker im Wert von 15.000,- DM in Betrieb genommen.
Fünf jugendliche Feuerwehrmänner wurden von Löschmeister Gerhard Lüftner auf die Abnahme der Jugend-Leistungsgruppe vorbereitet, die sie am 23.Juli 1988 in Neuhaus an der Eger ablegten.
Am 1.Oktober 1988 bestanden zwei Löschgruppen die Leistungsprüfung in den Stufen Bronze bis Rot-Gold.

In der Jahreshauptversammlung am 10. Februar 1989 wurden für 50-jährige Mitgliedschaft und besonderer Verdienste Adolf Zeitler, Gustav Zant , Willi Berndt und Alfred Öchsler zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Nach 25-jähriger Amtszeit trat 1989 Kommandant Erwin Zeitler zurück, ebenso sein Stellvertreter Erich Meichner. Beide Feuerwehrkameraden konnten auf eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit zurückblicken.

In der Dienstversammlung am 18. Februar 1989 wurde Oberlöschmeister Wolfgang Wilhelm zum Kommandanten gewählt und OLM Roland Köstler zu dessen Stellvertreter. Der Generationswechsel war vollzogen. Erwin Zeitler wurde zum Ehrenkommandanten ernannt und erhielt eine Urkunde überreicht. Erich Meichner wurde zum Ehrenmitglied ernannt und erhielt für seine Verdienste den Ehrenteller der Stadt Hohenberg a. d. Eger. Für besondere Verdienste für das Feuerlöschwesen während seiner 25-jährigen Amtszeit als Kommandant wurde Ehrenkommandant Erwin Zeitler anlässlich einer Partnerschaftsfeier am 26.Mai 1989 mit den Freunden aus Hohenberg a. d. Traisen mit dem Silbernen Ehrenring der Stadt Hohenberg ausgezeichnet.

Im April 1989 stand endlich der neue Schulungsraum im umgebauten Feuerwehrgerätehaus zur Verfügung. Für die Ausgestaltung des Schulungsraumes und der Renovierung der Außenfassade war viel Einsatz erbracht worden (bis zu 40 Stunden Eigenleistung mehrerer FW-Kameraden war keine Seltenheit).
Im Oktober 1989 wurde eine neue Tragkraftspritze „Ultraleicht“ im Wert von 13.500,- DM in Betrieb genommen.

Zwei Löschgruppen legten die Leistungsprüfung in verschiedenen Stufen mit großem Erfolg ab, die Damen ohne Fehl und Tadel.

Als im November 1989 der Übersiedlerstrom am Grenzübergang Schirnding einsetzte, war die FFW mit 30 Personen mehr als 8 Tage lang pausenlos im Einsatz. Die Turnhalle wurde zur Notunterkunft von Übersiedlern eingerichtet.

Das Patenschaftsdenkmal in Hohenberg a.d. Traisen

Der Urkundenaustausch zur Feuerwehrpartnerschaft Hohenberg a.d. Eger und Hohenberg a.d. Traisen (Niederösterreich)

Abnahme der Leistungsprüfung 1988 mit von links hintere Reihe: Kerstin Preckel, Martina Schacht, Sigrid Paulus, LM Siegfried Paulus, Wolfgang Köll; kniend von links Heike Übler, Bettina Zeitner und Cornelia Menzel

Die Jahre 1990 - 1999

1990

Georg Medick wurde für 50-jährige Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt. Im Jahre 1990 erstand die Feuerwehr Schutzanzüge im Wert von 820,- DM aus eigenen Mitteln. Der Mitgliederstand per Ende 1990 betrug insgesamt 118 Personen, davon 62 Aktive, 9 Ehrenmitglieder, 18 Passive, 28 fördernde Mitglieder und 1 Ehrenkommandant.

Tag der offnen Grenze zur CSR: Hunderte nehmen die Gelegenheit wahr, bei der Pfeiffermühle im Mai 1990 nach Tschechien zu gehen. Der “Kalte Krieg” ist zu ende.

1991

Als erste Frau nahm Heike Übler (geb. Gleißner) mit Erfolg am Maschinistenlehrgang in Wunsiedel teil. Mit großem Bedauern mussten wir im Januar 1991 zur Kenntnis nehmen, dass unser Schriftführer Friedbert Neidhardt, sein Amt nach 18-jähriger gewissenhafter Ausübung aus persönlichen Gründen niederlegte. Als Nachfolger wurde in der Hauptversammlung am 15. Februar 1991 Andreas Übler gewählt, außerdem wurden Peter Dorn, sen. Und Horst Pöhlmann zu Ehrenmitgliedern ernannt. Bereits in dieser Hauptversammlung wurde einstimmig beschlossen, am 24. und 25. Juli 1993 das 120-jährige Jubiläum der FFW Hohenberg an der Eger in Verbindung mit dem 43. Kreisfeuerwehrtag des Landkreis Wunsiedel in Form eins Feuerwehrfestes zu feiern.

Aus Vereinsmitteln wurden sechs Dienstjacken mit Mützen für die Jugend im Wert von 1.045,- DM angeschafft.

In der neuen Fahrzeughalle wurden zwei Heizkörper installiert und an die bestehende Heizung im Schulungsraum, angeschlossen. Die Kosten in Höhe von ca. 2.000,- DM wurden aus der Vereinskasse gedeckt. Vier Jugendliche legten die Leistungsprüfung der Stufe I in Bronze mit großem Erfolg ab.
Der Stadtrat beschloss, die Feuerschutzabgabe auf 40,- DM zu erhöhen.

1992

Ein Traum ging in Erfüllung! Rechtzeitig zum Jubiläumsjahr konnte Bürgermeister Albrecht Schläger der Wehr am 21. März ein neues LF 16-12 übergeben. Die Weihe gestalteten die beiden Pfarrer Paul Decker und Josef Triebenbacher. Kommandant Wolfgang Wilhelm bemerkte bei seiner Ansprache, dass es sich um das erste LF 16-12 der neuen Fahrzeuggeneration im Landkreis Wunsiedel handle. Da immer mehr technische Hilfseinsätze zu erwarten seien, wurde dieses Fahrzeug, dessen Gesamtwert sich auf über 400.000 DM beläuft, mit Rettungsgeräten wie Spreizer, Hebekissen, Stromaggregat und Motorsäge ausgerüstet. Am 24. Mai legten vier Jugendliche die Leistungsprüfung der Bayerischen Jugendleistungsspange mit Erfolg ab. Für Jugendarbeit und Ausrüstung wurden etwa 2.000,- DM von der Vereinskasse übernommen. Nach acht absolvierten Doppelstunden und erfolgreicher Abschlussprüfung konnten erstmals 27 Teilnehmer eines Erste-Hilfe-Kurses im Dezember 1992 den Erste-Hilfe–Ausweis in Empfang nehmen.

In der Jahreshauptversammlung wurden Alfred Zeitner und Wilhelm Weber für Ihre jahrelangen Verdienste zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Weiterhin wurden Herbert Lippert und Alfred Schricker für 50 Jahre geehrt.

Erwin Zeitler erhielt als erstes Mitglied der Hohenberger Wehr für 40 Jahre aktiven Dienst das Feuerwehrehrenzeichen des Freistaates Bayern in Gold.

Bürgermeister Albrecht Schläger übergibt am 21. März 1992 das neue Löschgruppenfahrzeug an die Feuerwehr. Von links: Albrecht Schläger, Kommandant Wolfgang Wilhelm, Kerstin Preckel, Heike Übler, Martina Schacht, Kreisbrandmeister Karl Fürbringer, Sigrid Paulus, … Kreisbrandrat Werner Fuchs

1993

Der 43. Kreisfeuerwehrtag des Landkreises Wunsiedel wird in Hohenberg in Verbindung des 120 jährigen Vereinsjubiläums würdig gefeiert.

Festprogramm: Samstag 24.07.93

9:00 Abnahme der Deutschen Jugendleistungsspange
14:00 Einsatzübung
Festprogramm: Sonntag 25.07.93

9:00 Kommandantenversammlung
13:00 Festzug durch die Grenzstadt mit den 60 Landkreisfeuerwehren

Laut Erstem Vorstand Alfred Schricker war dies ein Jahrhundertfestzug

1994

Als Ersatz für die jahrelang stattfindende Kegelrunde wurde ein monatlich wiederkehrender Feuerwehrstammtisch eingeführt. Am 08.07. fand für alle aktiven, passiven und fördernden Mitglieder das erste Sommernachtsfest auf dem Wiesenfestplatz statt. Aufgrund von Unstimmigkeiten mit dem ausrichtenden Verein wurde die Zeltwache zum Wiesenfest von der Feuerwehr nicht mehr übernommen.

Ein Hauptereignis im Jahr 1994 war die Fahrt vom 12.08. bis 14.08. nach Hohenberg/Traisen zum Spatenstich des neuen Gerätehauses und zum 120 jährigen Jubiläum unserer Patenwehr. Gleichzeitig ist das 10-jährige Jubiläum der Patenschaft gefeiert worden, hierbei erhielt Gerhard und Helmut Lüftner die Medaille für Internationale Feuerwehrkameradschaft. Aus der Hand von Ehrenkommandant Erwin Zeitler wurden Oberbrandrat Helmut Warta mit dem Feuerwehr-Zivilabzeichen in Gold sowie Hans Zöchling und Karl Oberleitner in Silber geehrt. Bürgermeister Albrecht Schläger zeichnete zudem Helmut Warta mit der Ehrenmedaille und Ehrenurkunde der Stadt Hohenberg/Eger aus.

Am 15.08. verstarb unser Ehrenmitglied, Altbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Hohenberg Herr Bernhard Rußwurm, der seit 1971 dem Feuerwehrverein angehörte. Mit einer Ehrenwache an seiner Bahre wurde ein vorbildlicher Kamerad verabschiedet und auf seinem letzten Weg begleitet.

Um das LF 16 an eine Druckluftversorgung anschließen zu können, wurde ein Kompressor für 500 DM angeschafft und im ganzen Gerätehaus in Eigenleistung Leitungen verlegt. Beide Ausgaben wurden vom Feuerwehrverein übernommen.

Im Landratsamt Wunsiedel wurden Wolfgang Gollner und Alfred Friedrich für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt.

1995

Am 27.02. verstarb unser Ehrenmitglied, Herr Willy Bernd. Seit 1939 war er bei der Feuerwehr und 30 Jahre aktiv. Er wurde 1989 zum Ehrenmitglied ernannt.

Ebenfalls verstarb Ehrenmitglied Wilhelm Weber. Er war 25 Jahre aktiv und wurde 1992 zum Ehrenmitglied ernannt.

Am 03.03. fand in Cafe König die Dienstversammlung und im Anschluss die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen statt. Als Wahlleiter fungierte bei beiden Wahlen 1.Bgm Albrecht Schläger. Als 1. Kdt. wurde wieder Wolfgang Wilhelm, und als 2. Kdt. Gerhard Lüftner, da Roland Köstler aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte vorgeschlagen. Als weiterer Kandidat für den 2. Kdt wurde aus der Mannschaft Klaus Hoffmann genannt. Von 41 anwesenden Wahlberechtigten wurde Wolfgang Wilhelm mit einer Enthaltung wiedergewählt. Die Wahl des 2. Kdt. musste wiederholt werden, da ein Stimmzettel zu viel abgegeben wurde. Nach dem zweiten Wahlgang entfielen 18 Stimmen auf Gerhard Lüftner und 23 Stimmen auf Klaus Hoffmann. Harald Übler wird Gerätewart.

Ein Generationswechsel vollzog sich beim Feuerwehrverein. Nach 22 Jahren Vorstandstätigkeit wurde Vorsitzender Alfred Schricker zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Zu seinem Nachfolger wurde von 63 Wahlberechtigten mit 60 Stimmen Karl Lippert gewählt. Auch gab Kassier Adolf Zeitler nach 47 jähriger Tätigkeit sein Amt als 1. Kassier ab. Für ihn wird Alfred Friedrich diese Funktion weiterführen. Adolf Zeitler übernimmt die Aufgabe des 2. Kassiers. Zweiter Vorsitzender wurde Siegfried Paulus, 1. Schriftführer Harald Max und sein Stellvertreter Andreas Übler. Bei der Wahl der Vertrauensleute wurden Sigrid Paulus, Martin Werner und Holger Bareuther gewählt. Für 25 Jahre aktiven Dienst wurde Reinhard Bernd ausgezeichnet.

Am 09.07. verstarb Heinz Kinzelmann von unserer Patenwehr Hohenberg/Traisen. Er war mit einer der Initiatoren der Feuerwehrpatenschaft. Eine Abordnung unserer Wehr war bei der Beerdigung in Niederösterreich anwesend.

1996

Bei der Jahreshauptversammlung im Ratsstüberl wird Alfred Raithel zum Ehrenmitglied ernannt. Zum Gartenfest in Harbauers Garten wurde zum ersten Mal ein Kinderkarussell aufgestellt, was natürlich der Anziehungspunkt Nummer eins war. Des Weiteren trat die Feuerwehr erstmals beim Wiesenfest als Schausteller in Aktion. Das wiederum organisierte Karussell erwies sich auch hier als Renner. Am 26 Oktober fand die Einweihungsfeier des neuen Gerätehauses unserer Patenwehr Hohenberg a.d. Traisen statt. Von unserer Wehr wurde eine Granittafel mit Gravur überreicht. Völlig überraschend erhielt Wolfgang Wilhelm, Klaus Hoffmann und Karl Lippert die Medaille für Internationale Feuerwehrkameradschaft.

1997

Bei der Jahreshauptversammlung wurde Julius Übler für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt und zum Ehrenmitglied ernannt. Reinhard Pfortner wurde für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt.

Ehrenmitglied Alfred Öchsler (Vorstand von 1960 bis 1968) verstarb. Ebenfalls unser langjähriger Gerätewart Helmut Fuchs sowie Albert Landgraf.

Sieg durch die FFW beim Tauziehen zum Wiesenfest

Auf Wunsch der Mannschaft wurden T-Shirts und Sweatshirts mit dem Aufdruck Feuerwehr Hohenberg und unseren Stadtwappen, das von Reinhard Pfortner gestaltet wurde, angeschafft. Dazu sponserte Dieter Schwedt einen Betrag von 400 DM. Im Gerätehaus wurde ein Telefon installiert.

Nach erfolgreich abgelegter Prüfung an der Feuerwehrschule wurde Gerhard Lüftner zum Schiedsrichter im Landkreis Wunsiedel bestellt. Bei der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr im Landkreis Wunsiedel ist Stefanie Geiger zur Jugendsprecherin und Mike Jandl zum Stellvertreter gewählt worden.

1998

Nach 52 Jahren Mitgliedschaft verstarb Ehrenmitglied Alfred Raithel und wurde von der FFW zu Grabe getragen.

Am 30. Januar veranstaltet die Jugend erstmals einen Kinderfasching im Gerätehaus, der sehr gut besucht war.

Zur Jahreshauptversammlung ist unser langjähriger Vereinswirt Helmut Lüftner für seine fünfzig jährige Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt worden.

Wolfgang Wilhelm und Karl Lippert wurden für 30 Jahre aktiven Dienst geehrt. Als Vertrauensleute wurde Martin Werner, Werner Wilhelm und Martina Schacht gewählt. Am 31. Oktober fand die Feier des 125-jährigen Jubiläums in der Turnhalle Hohenberg zusammen mit den Kameraden unsere Patenwehr Hohenberg a. d. Traisen statt. Stimmungsvoll umrahmt vom Männergesangsverein, erlebten wir einen schönen Abend, bei dem auch die Entstehung und Geschichte unserer Wehr nicht zu kurz kam.

1999

Es verstarb unser treues Mitglied Ludwig Werner (Aktiv von 1961 bis 1991) sowie Ehrenmitglied Georg Medick (aktiv 1941 bis 1975).

Zur Jahreshauptversammlung erhielten unsere Ehrenmitglieder Adolf Zeitler und Gustav Zant die Ehrung für 60-jährige Mitgliedschaft. Thomas Jobst wird stellvertretender Jugendwart. Im April bewirteten unsere Feuerwehr Frauen die Ehefrauen der oberfränkischen Kreisbrandräte und Kreisbrandinspektoren im Porzellanmuseum.

Am 8 Mai wurde zur Vereinsfahrt die Feuerwache 1 in München und die Bavaria Filmstudios besucht. Von der Feuerwehr wurde am 10 Juli zur Burgplatzeinweihung die komplette Bewirtung übernommen. Auch ist in diesem Jahr zusammen mit der Jugend ein Kirchweihtanz durchgeführt worden, der mit fast 300 zahlenden Gästen ein voller Erfolg war.

Das Jahr 1999 war von der Planung über die Anschaffung eines neuen Mehrzweckfahrzeuges geprägt. Es wurde im Ausschuss beschlossen, die Stadt mit einem Zuschuss von 10000 DM aus der Vereinskasse zu unterstützen. Am 22 März ist nach längerer Diskussion die Anschaffung eines LT 35 beschlossen worden. Nachdem das Fahrzeug am 07. September in Hannover abgeholt und in Landau an der Isar fertiggestellt wurde, konnten wir es am 10. Dezember in Dienst stellen. Die Fahrzeugsegnung und Übergabe fand am 05.Februar 2000 statt.

Bei einem Besuch unserer Feuerwehr in der Partnergemeinde Hohenberg a. d. Traisen, konnte ein nicht mehr im Einsatz befindlicher Wasserwerfer aufgestöbert und als Beute mit nach Hohenberg gebracht werden. Nach gründlicher Überholung wurde der Wasserwerfer auf unseren LF 16 installiert.

Im Oktober wurde Marco Schacht und Thomas Jobst auf der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehren des Landkreis Wunsiedel in den Kreisausschuss der Jugendwarte gewählt. Im Rahmen des Kreisfeuertages erhielt Reinhard Fischer die Ehrung für 25 Jahre aktiven Dienst.

Das neue Jahrtausend 2000

2000

Im Februar 2000 fand die Einweihungsfeier des neuen Mannschaftsbusses (VW LT 35) statt. Die Anschaffungskosten betrugen 83000 DM. Die Regierung von Oberfranken beteiligte sich mit einer Förderung von 22700 DM an den kosten. 10000 DM steuerte der Feuerwehrverein bei und für das Altfahrzeug konnten 700 DM erlöst werden. Somit mußte die Stadt Hohenberg 49600 DM an Eigenmitteln für die Finanzierung aufbringen. Zu den zahlreichen Gästen gehörte Kreisbrandrat Werner Fuchs und Landrat Dr. Peter Seißer. Den kirchlichen Segen spendeten der evangelische Pfarrer Matthias Ahnert  und sein katholischer Kollege Franz Merl.

Zur Jahreshauptversammlung erhielten Hans Puchta und Roland Köstler die Ehrung für 25 Jahre aktiven Dienst. Für 50 jährige Mitgliedschaft wurden Erwin Bauriedel und Karl Übler zu Ehrenmitgliedern ernannt. Wahl der Vertrauensleute: Das Ergebnis sah wie folgt aus: Martina Schacht 27 Stimmen, Werner Wilhelm 27 Stimmen und Martin Werner 26 Stimmen. Im Mai verstarb Ehrenmitglied Peter Dorn sen., ein Mann der ersten Stunde, er war 1941 eingetreten, 30 Jahre aktiv und bis 1995 Zeugwart. Unsere Wehr nahm mit einer Abordnung an der Feier 125 Jahre FFW Hohenberg a. d. Traisen teil.

In diesem Jahr konnte die Feuerwehr erstmals mit einer eigenen Homepage glänzen, die von Marco Schacht eingerichtet und betreut wird.

2001

Die Neuwahlen zur Jahreshauptversammlung (Jahreshauptversammlung) des Vereins ergaben folgendes Ergebnis:

Erster Vorstand Karl Lippert,

2. Vorstand Siegfried Paulus
1. Schriftführer Harald Max,

2. Schriftführer Marco Schacht
1. Kassier Alfred Friedrich,

2. Kassier Martin Werner

Wolfgang Wilhelm wird zum Ehrenmitglied ernannt (12 Jahre Erster Kommandant, 33 Jahre aktiv). Ernst Neidhardt wird Ehrenmitglied (50 jährige Mitgliedschaft). Ehrenmitglied Edwin Zahn wird für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Siegfried Paulus und Gerhard Singer werden für 25 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet. Zur nachfolgenden Dienstversammlung am 09.03. übernimmt Gerhard Lüftner mit 34 Stimmen von Wolfgang Wilhelm das Amt des Erster Kommandanten. Zu seinem Stellvertreter wurde mit 35 Stimmen Klaus Hoffmann gewählt.

Am 29.09. wurde durch die Feuerwehr ein Schnuppertag organisiert.

Zur Weihnachtsfeier kam erstmals ein Nikolaus und trug in Gedichtform Ereignisse des vergangenen Jahres vor.

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

2002

Zur Jahreshauptversammlung wird Lothar Reul zum Ehrenmitglied ernannt.

Ehrung für 50 Jahre bei der Feuerwehr für Ehrenkommandant Erwin Zeitler

Ehrung für 60 Jahre bei der Feuerwehr für Ehrenvorstand Alfred Schricker und Ehrenmitglied Herbert Lippert. Harald Fuchs und Thomas Zeitler werden für 25 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet. Reinhard Pfortner wird für 30 Jahre aktiven Dienst geehrt. Am 04.05.fand wieder ein Preisschafkopf beim Geiger statt.

“30 Jahre LF8 (1972-2002)“ am 28.09. wurde zusammen mit der Bevölkerung und den drei Kommandanten Erwin Zeitler, Wolfgang Wilhelm und Gerhard Lüftner, die dieses Fahrzeug überlebten, gefeiert.

Unter der Leitung von Axel Schacht fand am 19. und 20.10. ein Zwei-Tages-Vereinsausflug nach Berlin statt.

2003

Zur Jahreshauptversammlung erhielt die Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft Ehrenmitglied Alfred Zeitner. Als Vertrauensleute werden Martina Schacht, Werner Wilhelm und Marco Neugebauer gewählt. Harald Max wird für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt.

Thomas Jobst und Marco Schacht wurden erneut in den Kreisausschuss der Jugendfeuerwehren des Landkreises Wunsiedel gewählt.

Im Mai wurde wieder ein Schnuppertag abgehalten.

Im Frühjahr wurde unter der Leitung von Martina Schacht die Theatergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg gegründet. Der erste Auftritt fand zum Vereinsabend auf dem Wiesenfestplatz statt. Bis zum Jahr 2012 hatte diese Gruppe lückenlos ihre Auftritte zum Vereinsabend und war jedes Mal das High-Light dieser Veranstaltung. Auf Einladung der Reservisten der Reservistenkameradschaft Selb nahm die Feuerwehr erstmals an der Schlauchbootregatta am Langen Teich teil.

Bei einer Spendenaktion kamen 5000 Euro zusammen. Es wurden 31 Paar hochwertige Sicherheitsstiefel sowie zur Verbesserung der Alarmierung drei Funkmeldeempfänger angeschafft.

2004

Zur Jahreshauptversammlung wurde für 30 Jahre aktiven Dienst Reinhard Fischer geehrt. Für 50 jährige Mitgliedschaft wird Josef Paulus zum Ehrenmitglied ernannt. Die Ehrenmitglieder Gustav Zant und Adolf Zeitler werden für 65 Jahre Treue zur Feuerwehr geehrt.

Feuerwehrkameraden aus Hohenberg/Eger und Hohenberg a. d. Traisen feiern 20-Jährige Patenschaft. Dass eine Patenschaft über zwei Jahrzehnte gut funktionieren kann, zeigte sich am 10 Juni 2004 in der Turnhalle in Hohenberg zum Auftakt der Europatage. Über 120 Gäste aus unserer Patengemeinde waren nach Hohenberg gekommen. Für Unterhaltung sorgten eine Musikkapelle und ein Chor unserer Gäste. Mit einer Porzellantafel erinnert Vorsitzender Karl Lippert an die 20- jährige Verbindung der beiden Wehren. Teil 2 der Patenschaftsfeier fand im Oktober in Hohenberg a. d. Traisen statt. Thomas Jobst und Harald Max erhielten die Medaille für internationale Feuerwehrkameradschaft.

Bei der zweiten Schlauchbootregatta am Langen Teig ging die Feuerwehr Hohenberg diesmal als Sieger hervor.

In Eigenleistung wurde unser Gerätehaus renoviert. Die Dachgeschosswohnung wurde zum Jugendraum, zur Kleiderkammer und zum Kommandobüro umgebaut. Durch die Stadt wurde eine neue Heizung, die Isolierung der Decke, neue Fenster und die Dachreparatur finanziert. Ein großer Dank gilt Konrad Schricker der den Großteil der Umbauarbeiten erledigte. Ebenfalls ein Dank an Alfred Schricker, Martin Werner und Harald Übler für die Gestaltung und der Anbringung des Schildes mit der Aufschrift „Feuerwehr-Hohenberg/E“ an unserem Gerätehaus.

Im August verstarb Ehrenmitglied Josef Paulus.

2005

Anfang des Jahres veranstaltete die Feuerwehr einen Preisschafkopf in der Ritterschänke.

Die Frottier und Chenille Weberei Feiler in Hohenberg wurde bei der Jahreshauptversammlung von Kreisbrandrat Werner Fuchs mit einer Urkunde vom Verband der Bayerischen Wirtschaft und des Bayerischen Feuerwehrverbandes ausgezeichnet. Die Firma fördere das Engagement ihrer Mitarbeiter in der heimischen Wehr. Bei der Wahl der Vertrauensleute wurden Martina Schacht, Marco Neugebauer und Werner Wilhelm gewählt. Am 4 Juni wurde ein Informationsnachmittag im Zuge von Jugendwerbung durchgeführt. Zum Bedauern aller haben nur 4 Jugendliche den Weg ins Gerätehaus gefunden. Erfreulich allerdings, dass hiervon 3 neue Mitglieder in die Feuerwehr eingetreten sind. Als zweiter Schiedsrichter in der Feuerwehr Hohenberg wurde nach erfolgreich abgelegter Prüfung Marco Schacht bestellt.

Vom 01.07. bis 03.07. war die FFW Hohenberg international im Einsatz. Martina Schacht, Ralf Wohlrab, Harald Max, Thomas Jobst, Ernst Bochnig, Harald Übler, Marco Schacht, Gerhard Lüftner und Klaus Hofmann erwarben bei den 55. Österreichischen Landesbewerb in Traisen das Leistungsabzeichen in Bronze. Kreisbrandrat Werner Fuchs wurde vom österreichischen Landesfeuerwehrverband für seine Verdienste besonders geehrt. Marco Schacht ist die Medaille für Internationale Feuerwehrkameradschaft verliehen worden.

Am 03.09 und 04.09. wurde durch die Jugendwarte Thomas Jobst und Marco Schacht erstmals für die Jugendlichen ein Berufsfeuerwehrtag organisiert, der großen Anklang fand.

Vom bayerischen Staatsministerium des Inneren wurde als erste Frau in der Feuerwehr Hohenberg für 25-jährige aktive Dienstzeit Martina Schacht ausgezeichnet.

2006

Bereits in diesem Jahr setzte man sich mit der Planung eines Neu- bzw. Anbaues auseinander. Bis zum Jahr 2011 hat sich außer dem Ankauf eines Teilgrundstückes neben dem Gerätehaus jedoch nichts ergeben.

Ein erneuter Spendenaufruf zwecks Beschaffung von zwei Rettungszylindern mit Zubehör wurde gestartet. Von den eingegangenen Spenden konnten diese noch im selben Jahr beschafft werden.

Im Frühjahr wurde in Eigenleistung die Küche im Gerätehaus renoviert. Der Verein steuerte 5000 Euro bei.

Der Vereinsausflug ging dieses Jahr nach Kulmbach verbunden mit einer Floßfahrt am Main und anschließenden Besuch der Kommunbräu. Beim Kreisfeuerwehrtag in Schirnding am 24.06. wurde Sigrid Paulus als zweite Frau in der Feuerwehr Hohenberg für 25 Jahre aktive Dienstzeit ausgezeichnet. Gleichzeitig konnte diese Ehrung auch Klaus Hoffmann, Ralf Wohlrab und Gerhard Lüftner entgegennehmen. Am 29.07. nahmen 3 Gruppen unserer Patenwehr Hohenberg a. d. Traisen am Feuerwehrleistungsmarsch in Marktretwitz teil und erreichten in der Gästewertung den 3. Platz. Anlässlich dieses Besuches wurden die Kameraden Erwin Zeitler, Gerhard Lüftner und Helmut Lüftner mit der Medaille für internationale Feuerwehrkameradschaft der Stufe 2 ausgezeichnet.

Es wurde wieder ein 24 Stunden dauernder Berufsfeuerwehrtag von unseren Jugendwarten sowie einigen Helfern durchgeführt. Am 16.12. konnte in Hohenberg a. d. Eger die erste Hochzeit zwischen zwei Bürgern der Partnergemeinde geschlossen werden. Daniela Schacht, Bürgerin aus Hohenberg a. d. Eger und Leo Wagner, Bürger aus Hohenberg a. d. Traisen haben sich in unserem Rathaus das Ja-Wort gegeben.

2007

In diesem Jahr verstarben unsere Ehrenmitglieder Gustav Zant und Edwin Zahn sowie unser langjähriges aktives Mitglied Reinhard Berndt.

Am 16.02. zur Jahreshauptversammlung wurde eine komplett neue Führungsmannschaft des Vereins gewählt:

  • 1. Vorsitzender Siegfried Paulus
  • 2.Vorsitzender Harald Max
  • 1. Kassier Matthias Neuerer
  • 2. Kassier Martin Werner
  • 1. Schriftführer Harald Max
  • 2. Schriftführer Florian Korb
  • Kassenprüfer Wolfgang Wilhelm, Axel Schacht

Bei dieser Veranstaltung wurde Karl Lippert und Gerhard Lüftner zu Ehrenmitgliedern ernannt. In der Laudatio verwies Siegfried Paulus auf die zwölf Jahre, die Karl Lippert als erster Vorsitzender für die Wehr erbracht hat. Zweiter Kommandant Klaus Hoffmann bedankte sich bei Gerhard Lüftner für die vergangenen 6 Jahre, die er als erster Kommandant tätig war.

Die Ehrung für 25 Jahre aktiven Dienst erhielten Martin Werner und Harald Übler für 30 Jahre Thomas Zeitler.

Ehrenmitglied Julius Übler wird für 60 Jahre, Ehrenvorstand Alfred Schricker sowie Ehrenmitglied Herbert Lippert für 65 Jahre Treue zu unserer Wehr geehrt.

Zur einberufenen Dienstversammlung am 10.03. in der Ritterschenke wurde unter der Leitung des Erster Bürgermeisters Dieter Thoma die Wahl des ersten und zweiten Kommandanten durchgeführt. Mit nur einer Gegenstimme fiel das Vertrauensvotum für den neuen Kommandanten Klaus Hoffmann eindeutig aus. Als seinen Stellvertreter wählte die Versammlung Marco Schacht. Zu Vertrauensleuten wurden Marco Neugebauer und Werner Wilhelm gewählt, als Frauenbeauftragte wurde Martina Schacht durch den Erster Kommandanten Klaus Hoffmann bestimmt. Am 29.04. war die FFW Hohenberg/Eger bei unserer Patenwehr Hohenberg/Traisen zur Florianifeier, die alljährlich stattfindet, zu Gast.

Bei der Besichtigung unserer Wehr durch Kreisbrandrat Gerhard Bergmann am 12.05. wurde der FFW Hohenberg ein sehr hoher Ausbildungsstand bescheinigt. Auch 1. Bgm. Dieter Thoma war mit dem Gesamturteil unter der neuen Führungsmannschaft sehr zufrieden.

Zum 55. Kreisfeuerwehrtag erhielten Martin Werner und Harald Übler für 25 Jahre aktiven Dienst die Landkreisehrung.

Im August spendeten Bernd Amann und Hans Jürgen Wohlrab der Feuerwehr einen gebrauchten aber voll funktionsfähigen Computer, komplett mit TFT Display und Modem, wofür sich Erster Kommandant Klaus Hoffmann bedankte. Am 25 und 26.08 wurde der dritte Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Hohenberg absolviert. Ein sehr großer Erfolg war der Schnuppertag am 30.09. bei der Feuerwehr. Sechs Mädchen und sechs Jungen folgten den Aufruf und verbrachten einen erlebnisreichen Nachmittag. Eine kleine Aktion mit großem Erfolg. Alle 12 Jugendlichen sind im Anschluß in die Jugendfeuerwehr eingetreten.

Am 26.10. wurde in der Gaststätte Haidhölzl von der Stadt Hohenberg /Eger dem langjährigen Feuerwehrkommandanten der niederösterreichischen Gemeinde Hohenberg /Traisen Herrn Helmut Warta die Ehrenmedaille der Stadt Hohenberg durch 1. Bgm. Dieter Thoma verliehen. Bei dieser Feier wurden vor allem Wartas Verdienste um die Patenschaft der Wehren und der Stadt/ Gemeinde gelobt. Er sei der Motor und Initiator gewesen. Der neue Bürgermeister von Hohenberg/Traisen, Helmut Preus gab seiner Freude über die vorgenommene Ehrung Ausdruck. Er sei zum ersten Male in Hohenberg/Eger und berichtete mit einem Augenzwinkern, er habe bei einem Rundgang erfreut festgestellt, dass dieses Städtchen eine Größenordnung habe, in der er sich gut zu Recht finde.

Bei einer Stadtratssitzung am 19.11. im Schulungsraum des Gerätehauses war es Erster Kommandanten Klaus Hoffmann möglich, im Bezug auf den Gerätehausanbau und der dringend benötigten Ersatzbeschaffung für unser altes LF 8 Stellung zu nehmen. Er hoffe, dass die Aussage des Erster Bürgermeisters, sich im Rahmen seiner Möglichkeiten dafür einzusetzen, realisiert wird, und eine Ersatzbeschaffung und der Anbau sobald als möglich in die Tat umgesetzt werden.

Am Jahresende bedankte sich der Kommandant bei Albrecht Schläger, der die Jugend mit 500 Euro unterstützte, um die benötigten Jugendschutzanzüge anzuschaffen. Ein weiterer Dank ging an die Theatergruppe, die 500 Euro und Gabi Herda, die 250 Euro der Feuerwehr spendeten. Nicht zu vergessen die Firma Feiler, die uns mit 1000 Euro unterstützte.

2008

Am 02.01 verstirbt unserer langjähriger Maschinist Gerhard Pöhlmann. Jahreshauptversammlung am 01.02. Für 30 Jahre aktiven Dienst erhielt 1. Schriftführer Harald Max die Ehrung. Ehrenmitglied Helmut Lüftner wird für 60 Jahre und Ehrenmitglied Alfred Zeitner für 65 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Am 3 April wurde zwecks geplanten Anbaus ein Bauausschuss gegründet, dem auch 2 Mitglieder des Stadtrates angehören .In bisher 7 Bauausschusssitzungen und 13 weiterer Treffen zwecks An- oder Neubau wurden hierfür bereits 250 Stunden investiert. Nach mehrmaligen Verhandlungen ist es dem 1. Bgm. Dieter Thoma gelungen, eine Zusage für das benötigte Grundstück zu erhalten. Des Weiteren wurde eine Architektin beauftragt einen Plan zu erstellen, um einen Kostenvoranschlag für einen An- und Neubau zu ermitteln.

Zusätzlich steht heuer die der Stadt schon seit 13 Jahren bekannte Fahrzeugbeschaffung, für das bereits 37 Jahre alte LF 8 ins Haus. Für dieses Anliegen wurde ebenfalls ein Gremium gebildet.

Wiederum durch eine Spende der Theatergruppe konnte die Feuerwehr einen weiteren wichtigen Ausrüstungsgegenstand anschaffen. Es handelte sich um ein Zieh-Fix. Mit diesem Gerät können Türschlösser geöffnet werden, ohne die Türe zu beschädigen. Dies zahlt sich vor allem bei dringenden Notfällen aus. Zur Landkreisehrung am 05.07. wurde Ernst Bochnig für 25 Jahre und Wolfgang Wilhelm für 40 Jahre aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg geehrt.

Am 03.08. gewannen wir bereits zum vierten Mal, davon dreimal in Folge, die Schlauchbootregatta am Langen Teich. Der Siegerpokal der nun für immer bei der Feuerwehr bleibt wurde von Dr. Herrmann Friedel überreicht.

Von 09.08. bis 11.08. besuchte eine große Abordnung unsere Partnergemeinde Hohenberg / Traisen in Niederösterreich zum Hinterbergfest. Überschwänglich und freudig war der Empfang. Man merkte sofort, hier treffen sich Freunde, die sich seit mehr als 20 Jahren kennen, und sich immer wieder gegenseitig besuchen. Zur Förderung der Kameradschaft wurde in diesem Jahr erstmals ein Schlachtschüsselessen durch unseren Vereinswirt Horst Übler im Gerätehaus organisiert, wozu auch die Bevölkerung eingeladen wurde.

2009

Am 24.01. fand der erste gemeinsame Kinderfasching mit dem Fußballverein, der gut angenommen wurde, am Haidhölzl statt.

Unser langjähriges förderndes Mitglied und Ehrenkommandant der FFW Neuhaus a. d. Eger Rudolf Bauer verstarb am 25.02.. Ebenfalls verstarb unser langjähriges aktives und passives Mitglied Peter Dorn, jun..

Mit 84 Personen war ein Rekordbesuch bei der Jahreshauptversammlung am 20. Februar zu verzeichnen.

Für 70-jährige Mitgliedschaft wurde Adolf Zeitler als erster mit der neuen Ehrenmedaille der FFW Hohenberg ausgezeichnet. Er war 47 Jahre lang 1. Kassier des Feuerwehrvereins. Jugendwart Thomas Jobst erhielt aus der Hand von Kreisjugendwart Marc Schmidt die Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehr Bayern. Es sei vor allem sein Verdienst, dass die Hohenberger Wehr über die zweit stärkste Jugendgruppe im Landkreis verfüge.

Kreisbrandinspektor Werner Schachtner überreichte das Ehrenzeichen des Landkreises Wunsiedel an den Kommandanten der Feuerwehr Hohenberg/Traisen Franz Wiesbauer für besondere Verdienste. Gleich zwei Auszeichnungen erhielt Landesfeuerwehrrat Helmut Warta aus Hohenberg/Traisen. Schachtner überreichte ihm das Ehrenkreuz des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberfranken für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen im Regierungsbezirk Oberfranken. Ihm sei es zu verdanken, dass die Patenschaft zwischen Hohenberg/Eger und Hohenberg/Traisen auf 25 erfolgreiche Jahre zurückblicken kann. Aus der Hand von Vorsitzenden Siegfried Paulus erhielt Warta die Urkunde für seine 25-jährige Ehrenmitgliedschaft bei der Feuerwehr Hohenberg / Eger. Erwin Schreyer wird nach 50 Jahren Treue zur Wehr zum Ehrenmitglied ernannt. Adolf Singer wird als das erste fördernde Mitglied für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Die passiven Mitglieder Alfred Friedrich, Martin Herbst und Oskar Hubrig werden für 40 Jahre geehrt. Werner Wilhelm und Thomas Zeitler werden als Vertrauenspersonen gewählt.

Die Feuerwehr Hohenberg fordert seit längerer Zeit eine Erweiterung des bestehenden Gerätehauses. In einer Stadtratssitzung am 31.03. stellte die Schönwalder Architektin Andrea Veit die Planung und die Kosten für einen An- und Neubau in einer Powerpoint Präsentation vor. Die Stadt müsse bei einen Anbau 570.000 Euro und bei einen Neubau 1,15 Millionen Euro aufbringen. Die vorgestellten Baukosten verursachten beim gesamten Stadtrat sowie den Vertretern der Feuerwehr Sprachlosigkeit. In weiteren Gesprächen war man sich einig, dass die Kosten von Seiten der Stadt nicht zu finanzieren sind. Weiterhin wurde von der Feuerwehr ein Konzept gefordert die Kosten drastisch zu senken.

Die bereits seit 3. April laufenden Planungen für unseren Anbau haben auch im Jahr 2009 keine Früchte getragen. Laut Aussage der Stadt wurden wir damit vertröstet, dass vom Landratsamt die Kreditaufnahme für dieses Vorhaben nicht bewilligt wurde.

Dennoch konnte im Jahr 2009 die Bestellung eines neuen Fahrzeuges (TSF-K) für unser bereits 38 Jahre altes LF 8 realisiert werden. Hierfür wurde im März ein Antrag an die Stadt gestellt, dem nach ausführlicher Begründung einstimmig zugestimmt wurde. Am 16 Juli wurde ein Antrag auf Gewährung einer Zuwendung an die Regierung von Oberfranken gestellt. Diesen Antrag wurde bereits am 12. August zugestimmt, sodass wir am 26. August die Bestellung des Fahrgestells eines 5-t-Mercedes Benz Sprinter 516 CDI abgelastet auf 4.49 t vornehmen konnten. Für das Fahrgestell mussten 32.909,45 Euro bezahlt werden. Für den Aufbau des Koffers durch die Firma Furtner und Ammer aus Landau an der Isar beliefen sich die Kosten auf 18.633,02 Euro. Der weitere Ausbau und das Anbringen der Halterungen schlugen mit 16.353,96 Euro zu Buche und alles, was den Funk betrifft mit 3.395,07 Euro. Die Kosten für die Beladung von der Firma Paul Ludwig betrugen 14.192,24 Euro. Somit waren die Gesamtkosten des neuen Fahrzeuges 85.483,74 Euro. Abzüglich der Zuwendung des Freistaates Bayern von 18.000 Euro musste die Stadt für den Kauf tatsächlich 67.483,74 Euro aufbringen.

Vom 01.05. bis 03.05. besuchte eine große Abordnung die Florianifeier in Hohenberg / Traisen. Der Empfang in Niederösterreich war wie immer großartig. Zusätzlich standen noch zwei weitere Feierlichkeiten an. Zum einen beging die FFW Hohenberg/Traisen ihr 135-jähriges Gründungsjubiläum und zum anderen jährte sich die Patenschaft zwischen den beiden Wehren zum 25. Mal. An die beiden Kommandanten Franz Wiesbauer und Klaus Hoffmann wurden die Urkunden für 25 Jahre Patenschaft überreicht. Nach den Grußworten durch Erster Vorstand Siegfried Paulus und Erster Kommandant Klaus Hoffmann konnte eine von Christina Wehner gestaltete Mosaik-Pyramide mit den Wappen der beiden Partnerstädte als Gastgeschenk überreicht werden. Im Anschluss standen noch einige Ehrungen an. Für ihre großen Verdienste um den Weiterbestand der Feuerwehrpatenschaft wurde 1. Bgm. Dieter Thoma und Horst Übler mit der Florianiplakette des niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Des Weiteren geehrt mit der Medaille für Internationale Feuerwehrkameradschaft wurden Martina Schacht, Sigrid Paulus, Reinhard Fischer, Siegfried Paulus sowie mit der Medaille Stufe 2. Klaus Hoffmann.

Da der bereits 18 Jahre alte Rettungssatz vor allem bei neueren Fahrzeugen an der Leistungsgrenze angekommen war, wurde in der Beschaffungsplansitzung am 12. Februar beschlossen einen neuen Hilfeleistungssatz anzuschaffen. Hierfür wurde am 27.Februar ein Antrag an die Regierung von Oberfranken gestellt. Die Bestellung erfolgte Anfang Juni und zum 4. Juli war der neue Hilfeleistungssatz auf dem LF 16 verlastet. Die Anschaffungskosten beliefen sich auf rund 12.883 Euro. Die Zuwendung des Freistaates Bayern betrugen 30 % der Anschaffungskosten rund 3.850 Euro, somit blieb ein Restbetrag für die Stadt von ca. 9.000 Euro. Der alte Rettungssatz konnte durch die Feuerwehr an das THW Fürth für 2.000 Euro verkauft werden. Im vollbesetzten Gerätehaus fand am 01.08.09 durch 2. Bgm. Hans Jürgen Wohlrab die offizielle Übergabe statt.

Aufgrund von immer häufiger auftretenden Streitigkeiten unter den Mannschaften bei der Schlauchbootregatta am Langen Teich wurde beschlossen, dass die Feuerwehr im Jahr 2009 das letzte Mal daran teil nimmt. Auf Initiative des Erster Vorstandes Siegfried Paulus wurde in der Feuerwehr ein Schafkopfkurs angeboten, an dem auch zahlreiche Damen teilnahmen.

Um auch den neuen und stärkeren Rettungssatz effektiv einsetzten zu können beantragte Erster Kommandant Klaus Hoffmann bei der Stadt ein neues 13 KW starkes Notstromaggregat. Am 04.09. konnte das neue Gerät im Wert von 4.800 Euro im LF 16 verlastet werden. Das alte Aggregat wurde für unser neues Fahrzeug eingeplant.

Am 24.10. stellte unser Nachwuchs sein Können unter Beweis. 13 Jugendliche der Feuerwehr legten mit Erfolg die Bayerische Jugendleistungsprüfung ab. Dieser Erfolg sei in erster Linie der hervorragenden Jugendarbeit von Thomas Jobst und Marco Schacht zu verdanken. Zur Jugendsprecherin der FFW Hohenberg wurde erneut Anne Übler und Hannes Übler als Stellvertreter gewählt.

In diesem Jahr war die Feuerwehr erstmals durch Florian Korb, Marco Schacht, Gernot Rotart und Florentin Lippert am Erwachsenenleistungsmarsch in Ebersdorf bei Coburg vertreten. Es wurde von 107 Teilnehmern aus Oberfranken der 79. Platz belegt. Im Dezember verstirbt der Altbürgermeister unserer Partnergemeinde Ludwig Eigelsreiter.

2010 - 2019

2010

Vom 11.01. bis 06.02. legten die Jugendlichen der Feuerwehren Hohenberg, Neuhaus a. d. Eger und Schirnding gemeinsam in Neuhaus die Grundausbildung mit Erfolg ab. Hier sei zu erwähnen, dass unsere Wehr von gesamt 28 Teilnehmern mit 16 Jugendlichen die größte Teilnehmerzahl stellte.

In der Jahreshauptversammlung am 19.02. wurde die Frauenbeauftragte Martina Schacht für 30 Jahre aktiven Dienst geehrt. Für 60-jährige Mitgliedschaft konnten Erwin Bauriedel und Karl Übler die Ehrung entgegen nehmen. Die vorgeschlagene Beitragserhöhung von 5,- Euro auf 8,- Euro wurde in der Jahreshauptversammlung durch eine Satzungsänderung einstimmig genehmigt.

Am 24.März gründete Erster Vorstand Siegfried Paulus einen Festausschuss mit Klaus Hoffmann, Marco Schacht, Martin Werner, Martina Schacht, Thomas Jobst, Karl Lippert, Harald Max, und Matthias Neuerer, um das bevorstehende 140 jährige Vereinsjubiläum planen zu können.

Am 28.03. war es dann endlich soweit. Aus allen Nähten platzte das Hohenberger Feuerwehrhaus, so zahlreich und international war die Gästeschar bei der Übergabe des neuen Fahrzeuges an die Freiwillige Feuerwehr. Aus der Partnergemeinde Hohenberg / Traisen waren Landesfeuerwehrrat Helmut Warta sowie Kommandant Franz Wiesbauer mit einer Delegation angereist. Aus Tschechien war der Kommandant der FFW Liba mit einer Abordnung gekommen. Erster Vorstand Siegfried Paulus und Erster Kommandant Klaus Hoffmann begrüßten die Landkreisführung allen voran Kreisbrandrat Gerhard Bergmann, sowie die Wehren aus dem Unterkreis Arzberg und die zahlreichen Gäste. Zweiter Bürgermeister Hans Jürgen Wohlrab übergab die Schlüssel des neuen Fahrzeuges an Erster Kommandanten Klaus Hoffmann. Die kirchliche Segnung nahmen Pfarrerin Cordula Winzer Chamrad und Pfarrer Franz Merl vor.

Seit Öffnung der Grenzen und der Einrichtung des Grenzübergangs für Fußgänger und Radfahrer „Libá – Hammermühle“ bestehen viele Kontakte zwischen den Bürgern und Vereinen der beiden Nachbargemeinden Libá und Hohenberg an der Eger. Besonders hervorzuheben sind die vielfältigen Kontakte der Feuerwehren von Libá und Hohenberg. Seit 10 Jahren finden regelmäßige Treffen und gemeinsame Übungen statt. Eine Vereinbarung über Hilfeleistung und Zusammenarbeit im Brandschutz zwischen den Gemeinden Libá, Stadt Hohenberg an der Eger, des Rettungscorps des Landes Karlovy Vary und des Landes Karlovy Vary wurde am 26. April unterzeichnet.

Am 08.05. legten drei Gruppen die Leistungsprüfung „Gruppe im Löscheinsatz“ mit Erfolg ab. Erstmals wurde riskiert, die Übungen hierfür als auch die Abnahme an einen Tag durchzuführen. Um 9:00 Uhr wurde mit dem Üben begonnen, mittags gab es ein gemeinsames Essen in unserem Gerätehaus und um 14:00 Uhr folgte die Abnahme. Aufgrund des Erfolges hat man sich entschieden, die nächsten Prüfungen ebenfalls in dieser Form durchzuführen.

Am 03.07. wurde durch die beiden Kommandanten Klaus Hoffmann und Marco Schacht unser LF 8 (Opel Blitz mit dem Kennzeichen REH-X-702) an Volker Korduan für 2500 Euro nach Frankfurt am Main verkauft. Auf Antrag des Ersten Kommandanten Klaus Hoffmann sollte der Erlös nicht der Stadtkasse zufließen, sondern es sollte dafür ein Satz Hebekissen beschafft werden. Nach längeren Verhandlungen stimmte Erster Bürgermeister Dieter Thoma schließlich schweren Herzens zu.

Die Vereinsfahrt führte in diesem Jahr nach Frankfurt am Main. Dort konnte bei der Berufsfeuerwehr unser altes LF8 besichtigt werden. Der Besuch des Main-Towers und die Besichtigung eines Löschbootes waren weitere Highlights.

Am 17. Juli wird das Hohenberger Wiesenfest mit dem bunten Abend der Vereine eröffnet. Der Höhepunkt des Abends war wieder einmal, wie schon in den vergangenen Jahren, der Auftritt der Hohenberger Feuerwehr. Unter der Regie von Martina Schacht, der es immer wieder gelingt ihre Feuerwehrkameraden zu Höchstleistungen auf der Bühne zu bringen, rissen die Floriansjünger mit ihrem Musical vom Untergang der Titanic die Besucher zu wahren Begeisterungsstürmen hin.

Aufgrund des Hilfeleistungskontingentes in der die Feuerwehr Hohenberg mit dem 11/1 eingebunden ist, nahmen im August Marco Schacht, Harald Max, Marco Neugebauer sowie Christian Tschöpl an einer Ausbildungsveranstaltung in der Rhönkaserne in Wildflecken teil.

Am 24.09. verstarb Ehrenmitglied Erwin Bauriedel.

Im September hat sich unsere Wehr mit drei Fahrzeugen an einer Großübung im benachbarten tschechischen Liba beteiligt. Trotz einiger Sprachprobleme klappte die Zusammenarbeit gut.

Im November wurde an den Erster Kommandanten ein Quad als Kommandofahrzeug kostenlos übergeben. Christian Tschöpl, Sebastian Mennel und Florian Korb haben das Fahrzeug an die Feuerwehr gespendet.

Am 05.11. wurde die Feuerwehr Hohenberg nach über 10 Jahren durch den technischen Prüfdienst der staatlichen Feuerwehrschule Regensburg auf Herz und Nieren geprüft. Auch hier wurde auf die hohe Unfallgefahr im Gerätehaus eindringlich hingewiesen. Der Pflegezustand aller Ausrüstungsgegenstände, Fahrzeuge und Pumpen hingegen wurde von den Verantwortlichen Prüfern mit sehr gut bewertet.

Am 19.11 wurde auf Initiative des Erster Vorstandes Siegfried Paulus der erste Ranglistenkarter der FFW Hohenberg durchgeführt. Als erster Sieger ging Wolfgang Köll hervor.

In der Bürgerversammlung am 02.12. gaben Erster Kommandant Klaus Hoffmann und 2. Kommandant Marco Schacht die Verantwortung zwecks Nichteinhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Unfallverhütungsvorschriften im Gerätehaus ab. Der Kommandant forderte eindringlich, den schon seit Jahren geplanten Anbau nun endlich in die Tat umzusetzen, um diesen bestehenden Missstand zu beheben.

2011

Der Kinderfasching am Haidhölzl zusammen mit dem FC wird wieder gut angenommen.

Am 3. Februar gratulierte die Feuerwehr dem langjährigen Kassier und Ehrenmitglied Adolf Zeitler zum 90. Geburtstag.

Zur Jahreshauptversammlung am 11. März wurde Manfred Schricker und Georg Schmidbauer für 50 jährige Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt. Bereits drei Tage später, verstarb das neu ernannte Ehrenmitglied Manfred Schricker. Des Weiteren verstarb am 14.04.11 Ehrenmitglied Karl Übler, sowie am 14.08. Ehrenmitglied Adolf Zeitler, der 72 Jahre Mitglied in der Feuerwehr Hohenberg war. Manfred Schricker und Adolf Zeitler wurden von der Feuerwehr zu Grabe getragen. Für 60 Jahre wurde Ehrenmitglied Ernst Neidhardt geehrt. Als dritte Frau in der Feuerwehr Hohenberg erhielt Heike Übler die Ehrung für 25 Jahre Aktivum. Für 30 Jahre aktiven Dienst wurden Sigrid Paulus, Klaus Hoffmann, Ralf Wohlrab und Gerhard Lüftner geehrt. Eine hohe Ehrung erhielt unser Ehrenmitglied Wolfgang Wilhelm. Aus der Hand von Kreisbrandrat Gerhard Bergmann wurde er für seine großen Verdienste mit dem Ehrenzeichen des Landkreises Wunsiedel ausgezeichnet. Bei der Wahl der Vertrauensleute konnte sich Werner Wilhelm und Anne Übler durchsetzen.

Nach einer Satzungsänderung wurde beschlossen ein nicht Aktives Mitglied als Vertreter der Passiven und Fördernden Mitglieder in den Ausschuss zu wählen. Zur Wahl standen Manuela Seiler und Dieter Lausch. Nach geheimer Wahl, wurde Dieter Lausch in den Ausschuss gewählt. Des Weiteren wurde zu Jahreshauptversammlung ein Modell des geplanten Feuerwehrhauses vorgestellt. Dieses Model wurde in ca. 240 Stunden maßstabsgetreu (1: 25) von Reinhold Klarner nachgebaut.

In der Ausschusssitzung am 12.01. wurde eine einheitliche Beklebung aller Fahrzeuge beschlossen. Die Reflexstreifen sollen nun in Gelb (vorher Weiß) und die Anordnung dem des neuen TSF gleichen. Alle Arbeiten wurden in Eigenleistung durch Christian Tschöpl, Florian Korb und Sebastian Mennel ausgeführt.

Aufgrund der Beurteilung der Feuerwehr Hohenberg durch den technischen Prüfdienst im vergangenen Jahr und auf das vehemente Drängen des Erster Kommandanten Klaus Hoffmann, nahm der am 03.04.08 gegründete Bauausschuss seine Arbeit am 17.01.11 wieder auf. Nach Aufforderung der Stadt soll nun endlich eine Entscheidung getroffen werden was die Feuerwehr plane um endlich mit dem Anbau beginnen zu können. Der Erster Kommandant erinnert die Stadt, dass das von der Feuerwehr gewünschte Konzept inklusiv Pläne und teilweise eingeholter Kostenvoranschläge seit Juni 2009 am Bauamt der Verwaltung eingestaubt in einer Schublade liege.

Am 09.08. informierte das neue Stadtoberhaupt Jürgen Hoffmann den 1.Kdt. Klaus Hoffmann dass nun endlich die Fördermittel für den geplanten Anbau von der Regierung von Oberfranken genehmigt wurden. Dies sei vor allem dem Einsatz des neuen Erster Bürgermeisters zu verdanken, der es schaffte den geplanten Anbau nun mit 150.000 € (statt 40.000 € für zwei Stellplätze) als kompletter Neubau gefördert wurde.

Der in diesem Jahr abgehaltene Berufsfeuerwehrtag der Jugend war wieder ein voller Erfolg, zu verdanken war dies der hervorragenden Planung und Organisation des Jugendwartes Thomas Jobst mit all seinen Helfern.

2012

Der Kinderfasching am 21.01. im Haidhölzl zusammen mit dem Fußballverein war wieder ein voller Erfolg.

Am 11.02. platzte der Schulungsraum im Gerätehaus aus allen Nähten. Grund war die Gründungsveranstaltung einer Kinderfeuerwehr. Zu dieser Veranstaltung konnte Erster Kommandant Klaus Hoffmann sage und schreibe 21 Mädchen und Jungen, zusammen mit ihren Eltern im Gerätehaus willkommen heißen. Nach Vorstellung des Betreuer Teams, einer kurzen Information über die Kinderfeuerwehr, die Besichtigung des Gerätehauses sowie der Fahrzeuge war das absolute Highlight eine Rundfahrt mit dem Feuerwehrauto. Im Anschluss dieser Veranstaltung sind alle anwesenden Kinder in die Kinderfeuerwehr eingetreten. Kommandant Hoffmann bedankte sich bei allen anwesenden für ihr Interesse an der Feuerwehr. Ebenfalls bedankte er sich bei der Firma Feiler, insbesondere Herrn Dieter Schwedt für die Kostenübernahme der eigens angefertigten T- Shirts für die Kinder mit der Aufschrift Löschzwerge Feuerwehr Hohenberg.

Zur verantwortlichen Person für die Kinderfeuerwehr erklärte sich Hauptfeuerwehrfrau Heike Übler bereit. Des weiterem gehören diesen Betreuerteam unsere ausgebildeten Brandschutzerzieher Harald Max, Martina Schacht und Anne Übler an.

Zur Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Haidhölzl überreichte Erster Vorstand Siegfried Paulus die Ehrenmedaille der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg a. d. Eger, die höchste Auszeichnung des Vereins, für 60 jährige Mitgliedschaft an Ehrenkommandanten Erwin Zeitler sowie für 70 jährige Mitgliedschaft an Ehrenvorstand Alfred Schricker, und Ehrenmitglied Herbert Lippert.

Für 60-ährige Mitgliedschaft im Verein erhielt Lothar Reul und für 65 Jahre Julius Übler eine Ehrung.

Für 40-jährigen aktiven Dienst wurde Reinhard Pfortner geehrt.

Kommandant Hoffmann berichtete von 38 Einsätzen mit gesamt 580 ehrenamtlich geleisteten Einsatzstunden. Neun Frauen und 35 Männer leisten derzeit aktiven Feuerwehrdienst. Davon sind fünfzehn 14 Männer und eine Frau als Atemschutzgeräteträger ausgebildet. Die Jugendgruppe umfasst 11 Jugendliche, somit beträgt die Gesamtstärke der Wehr 55 Personen. Weiterhin wurde durch eine Satzungsänderung die Einführung der Kinderfeuerwehr zum 01.01.2012 beschlossen und Heike Übler mit der Betreuung der „Löschzwerge“ beauftragt und in den Ausschuss aufgenommen.

Am 26.02 wurden 8 neue Atemschutzgeräte ( Überdruck ) sowie 12 Masken mit einen Wert von ca. 18.000 € offiziell in Dienst gestellt.

Die Information zum bevorstehenden Baubeginn erhielt Erster Kommandant Klaus Hoffmann durch Berndt Amann, der von der Stadt als verantwortlicher für unseren Bau eingesetzt wurde. Die Feuerwehr erledigte in zwei Arbeitseinätzen vorab den Abriss der alten Fahrzeughalle um somit der Stadt Kosten zu ersparen. Der ausführenden Baufirma Roth aus Wunsiedel, die den Zuschlag für die Bodenplatte und den Vorplatz erhielt, wurde zugesichert, dass der termingerechte und reibungslose Arbeitsbeginn zum 26.03.2012 gewährleistet ist.

Am 27.03. starteten Stellvertretender Landrat Horst Weidner, Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann, Kreisbrandrat Gerhard Bergmann, Bauamtsleiter Walter Rädel, Erster Vorstand Siegfried Paulus, Erster Kommandant Klaus Hoffmann, sowie den Bauleiter der Firma Roth Herr Sturm mit dem symbolische Spatenstich den offiziellen Baubeginn.

Am 03.04. verstarb unser Mitglied und jahrelanger oberster Dienstherr, Altbürgermeister Dieter Thoma. Bei der Trauerfeier war die Feuerwehr Hohenberg/ Eger zusammen mit den Kameraden der Patenwehr aus Hohenberg / Traisen mit einer Abordnung vertreten.

Bereits zum dritten Mal haben am 19. Mai die Feuerwehren aus Hohenberg, Neuhaus und Schirnding gemeinsam mit der Wehr aus dem benachbarten tschechischen Libá (Liebenstein) ihre Leistungsstärke bei einer Großübung unter Beweis gestellt.

Die Fertigstellung der neuen Fahrzeughalle wurde am 27. Juli 2012 abgeschlossen. Der Umzug in die neue Halle fand am 07. September statt. Am 08. September fiel der Startschuss zum Umbau des alten Gerätehauses, der komplett in Eigenregie der Wehr in nur drei Monaten Bauzeit abgeschlossen wurde. 1855 Arbeitsstunden leisteten Frauen und Männer der Feuerwehr. Für diese Umbaumaßnahmen wurden 12.000 Euro aus Vereinsmittel beigesteuert.

Am 04. Dezember wurde Marco Schacht auf Vorschlag des Kreisbrandrat Gerhard Bergmann von Landrat Dr. Karl Döhler im Landratsamt zum Kreisjugendwart des Landkreis Wunsiedel bestellt und gleichzeitig zum Kreisbrandmeister ernannt. Marco Schacht ist seitdem für alle Jugendliche des Landkreises verantwortlich.

2013

Am 17.01. 2013 fand die letzte der 28 Bauausschusssitzungen statt. Zusätzlich waren noch 13 weitere Treffen nötig um die Baumaßnahmen zu koordinieren. Großer Dank gebührt hier Erstem Bürgermeister Jürgen Hoffmann und Bernd Amann, der die Bauleitung übernommen hatte, sowie den Bauausschussmitgliedern Klaus Hoffmann, Siegfried Paulus, Marco Schacht, Reinhold Klarner, Martin Werner, Ralf Wohlrab, Karl Lippert, Harald Übler, Thomas Jobst, Werner Wilhelm und Gerhard Lüftner. Von diesem Gremium wurden bis zur Verwirklichung unseres Vorhabens 929 ehrenamtliche Stunden geleistet.

Der Mitgliederstand des Feuerwehrvereins ist erfreulicherweise im Jubiläumsjahr 2013 auf 228 angestiegen, die sich wie folgt aufteilen:

  •  48 Aktive
  •  8 Jugendliche
  •  1 Ehrenkommandant
  •  1 Ehrenvorstand
  •  11 Ehrenmitglieder
  •  50 Passive
  •  86 Fördernde
  •  25 Löschzwerge ( Kinderfeuerwehr)

weitere Jahre noch in Bearbeitung