Wissenstest 2019

Die Jugendfeuerwehr Hohenberg nahm am Wissenstest 2019  mit 22 Jugendlichen im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Marktredwitz teil. Insgesamt nahmen 128 Jugendliche aus dem ganzen Landkreis teil. Es haben alle Teilnehmer den Wissenstest bestanden.

Zum Thema "Verhalten bei Notfällen" musste ein Theroretischer Teil und ein praktischer Teil absolviert werden.

Im theoretischen Teil waren Fragen zu beantworten:

zum Absetzten eines Notrufes, zur Rettungskette, zu Erste-Hilfe-Maßnahmen, zum Erkennen von Schockanzeichen, zu Maßnahmen bei Verbrühungen und Verbrennungen, zur stabilen Seitenlagerung, zur Schocklagerung, zu Arten der Alamierung und zu Möglichkeiten eine Notruf abzusetzten.

Je nach Stufe mussten die Teilnehmer im praktischen Teil einen Notruf absetzen, eie Person in stabile Seitenlage bringen, eine Person in Schocklagerung bringen und Maßnahme bei einer bewußtlosen Person ergreifen. 

Unsere Jugendfeuerwehr legte:

4 mal Stufe1, 6 mal Stufe 2, 5 mal Stufe 3, 3 mal Stufe 4, 3 mal Stufe 5 und 1 mal Stufe 6  erfolgreich ab.

Herzliche Gratulation zu diesem Erfolg und Dank an die Ausbilder.

 

 


Die Feuerwehranwärterinnen und -anwärter treten zur 24-Stunden-Wache an

Hohenbergs Jugendfeuerwehr zeigt was sie kann

Der Höhepunkt in der Ausbildung der Feuerwehrjugend ist der sogenannte Berufsfeuerwehrtag. Die Jugendlichen leisten eine 24-Stunden-Wache im Feuerwehrhaus. Auf dem Dienstplan stehen feuerwehrtechnischer Unterricht, Gerätekunde, Einsatzlehre und Unterricht in Coaching und Erster Hilfe. Während des Wachdienstes mussten sie siebenmal zu technischer Hilfeleistung und Brandbekämpfung ausrücken. Bei den Übungsszenarien zeigen die Feuerwehranwärter, dass sie Gerät und Ausrüstung beherrschen und wirkungsvoll einsetzen können und lernen dabei zudem unterschiedliche Einsatzvarianten kennen.

Am Samstag, 21. September, um 09:00 Uhr begann der 24-stündige Wachdienst im Feuerwehrhaus der Stadt Hohenberg. Während dieses Wachdienstes, den der Leiter der Jugendfeuerwehr, Oberlöschmeister Thomas Jobst mit seinem Team organisiert, überprüft er einerseits den Ausbildungsstand seiner Schützlinge und andererseits kann der Feuerwehrnachwuchs der Bevölkerung beweisen, dass sie bestens für den Feuerwehrdienst vorbereitet wird.

Begrüßt wurden die „Feuerwehrdienstleistenden“ von Kommandant Florian Korb. Jugendleiter, Oberlöschmeister Thomas Jobst fungiert als Wachleiter und Schichtleiter sind Nina Kraus Lukas Damrot. Unterstützt wird da Ausbildungsteam von aktiven Feuerwehrdienstleistenden, die bei den Einsätzen die schweren Löschfahrzeuge fahren.

Der Unterrichtsraum war zur Wache umfunktioniert. Nachdem die Diensteinteilung erfolgt und Quartier genommen war, stand theoretischer Unterricht auf dem Dienstplan. Man hatte sich noch nicht richtig hingesetzt, als auch schon, wie bei einer echten Berufsfeuerwehr, die Alarmglocke schrillte. „Flächenbrand mit verletzten Personen“, tönte es aus dem Lautsprecher. Sofort eilten die Floriansjünger in die Fahrzeughalle, schlüpften in die Schutzkleidung und besetzten die Fahrzeuge. Mit Blaulicht und Martinshorn fuhr der Maschinist, ein erfahrener Feuerwehrmann, das schwere Löschgruppenfahrzeug zum Einsatzort. Dort bewiesen die Jugendlichen, dass sie das Gelernte auch in die Praxis umsetzen können. In kurzer Zeit löschten sie den Brand und versorgten die Verletzte, die dann vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übernommen wurde. Nachdem die Kräfte wieder eingerückt waren, musste das gebrauchte Gerät gesäubert und die nassen Schläuche durch trockene ersetzt werden. Nun war es schon Zeit zum Mittagessen. Doch kaum hatten die Wachleute die Bestecke zur Seite gelegt, schrillten abermals die Alarmglocken: „Waldbrand am Sauerbrunnen“ hieß es. Die Schicht rückte wieder mit allen Fahrzeugen aus. Mit dem Wasserwerfer des Löschgruppenfahrzeugs wurde der Angriff gestartet. In der Zwischenzeit legte eine Gruppe die Schlauchleitung zur Wasserentnahme aus der Eger. Nach gut einer Minute hatte der Wasserwerfer den 1200-Liter fassenden Wassertank des Fahrzeugs leergepumpt. Landwirte brachten mit Güllefässern das benötigte Nass für den Wasserwerfer und nun konnten wieder mit insgesamt vier Angriffstrupps den Brand bekämpft werden. Schließlich konnte der Einsatzleiter „Feuer aus“ melden, der Brand war gelöscht.

Nun war wieder Unterricht angesagt. Neben Coaching standen erste Hilfemaßnahmen und Verhalten bei Notfällen auf dem Lehrplan.

Kurz nach 17:00 Uhr unterbrachen die Alarmglocken wieder den Unterricht. Zwei Pkw waren zusammengestoßen. Wegen der enormen Ölspur musste die Straße gesperrt werden. Mit Unterstützung der Feuerwehr Schirnding wurden die in den Fahrzeugen eingeklemmten Personen aus ihrer misslichen Lage befreit.

Auf der Wache brachte man nun die Geräte wieder in Ordnung und ersetzte verbrauchtes Material. Danach konnte man ans Abendessen denken. Doch der nächste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. Starkregen hatte Keller unter Wasser gesetzt. Mit Schmutzpumpen wurde das Schlammwasser abgesaugt und die Keller mit Lüfter getrocknet. Und zeitgleich wurde gemeldet, dass eine Person bei Arbeiten in einem Felsenkeller schwer verletzt worden war. Unter fachlicher Anleitung ausgebildeter Retter wurde diese Person noch im Keller erstversorgt und dann mittels einer Schleiftrage die steile Treppe hochgehievt, um in den bereitstehenden Sanka gebracht zu werden. Wie nach jedem Einsatz wurden auch diesmal die gebrauchten Ausrüstungen gesäubert und soweit nötig, neue in die Fahrzeuge verstaut.

Mittlerweile ist es schon spät in der Nacht und die Wachmannschaft begibt sich in den Ruheraum. Doch kurz vor Mitternacht ist es mit der Ruhe zu Ende. Ein Müllcontainer brennt. Da Gefahr besteht, dass das Feuer auf das nahe Wäldchen und ein Wohnhaus übergreift, wässern drei Angriffstrupps das Buschwerk und setzen eine Wasserwand. Eine Gruppe löscht den Container. Die Gefahr ist gebannt und die Besatzung rückt wieder ein. Mittlerweile ist es kurz nach Mitternacht.

Der Morgen graute gerade, als wieder die Glocken schrillen. Am Egerstrand wird eine Person vermisst. Starke Halogenfluter leuchten das Umfeld aus. Die Suchmannschaft durchkämmt, ausgerüstet mit Scheinwerfern und Nachtsichtgerät, das dicht bewachsene und schwer zugängliche Ufergelände. Schließlich wird die stark alkoholisierte und unterkühlte Vermisste, die sich erst nach langem, guten Zureden versorgen ließ, gefunden. Wegen ihrer Verletzungen musste sie mit einer Schleiftrage über den steilen und schmalen Steig zum Rettungswagen gebracht werden. Ein Trupp hatte an den gefährlichsten Steilabfällen des Steiges Sicherungsleinen gespannt.

Nachdem auch dieser letzte Einsatz in der „Berufsfeuerwehrschicht“ abgearbeitet war, machte man sich an die Aufräumarbeiten, baute die Wache zurück. Und als alles wieder sauber und an seinem Ort war, wurde ausgiebig gefrühstückt.

Danach versammelte der „Wachleiter“ Thomas Jobst alle Beteiligten zu einer abschließenden Aussprache. Die Jugendlichen sprachen offen an, was ihnen besonders bzw. weniger gut gefallen hat und machten Vorschläge, was beim nächsten Berufsfeuerwehrtag nach ihrer Ansicht zu ändern wäre. Aber alle waren sich einig, dass es lehrreiche, abwechslungsreiche wenn auch anstrengende 24 Stunden waren und dass die 24-Stunden-Wache auf jeden Fall nächstes Jahr wieder angesetzt werden muss.

Jugendleiter Thomas Jobst bedankte sich bei den Jugendlichen für ihre disziplinierte Mitarbeit, bei seinen Assistenten Nina Kraus und Lukas Damrot und bei allen Unterstützern. Dankenswerter Weise hatte die Feuerwehr Neuhaus ihren Mannschaftstransportwagen zur Verfügung gestellt, so war das Transportproblem für die 23 Jugendlichen und ihre Betreuer gelöst. Dank stattete Feuerwehr Schirnding ab, dass sie bei einer Übung mitgemacht hat. Die „Rotkreuzler“ aus Schirnding, Christian und Sebastian Korb lobte er für ihre Unterstützung bei den Einsätzen und den intensiven Unterricht. Tanja und Robert Chlub wurden für ihren Coaching-Unterricht gelobt, der bei Jugendlichen sehr gut angekommen ist. Nicht nur der Jugendleiter auch die jungen Feuerwehrler fanden lobende Worte für die hervorragend schmeckenden „Burger a la Bagi“, die Marcus Dierl fürs Mittagessen am Samstag zubereitet hatte.

Ehrenkreisbrandmeister Karl Fürbringer, der bei fast allen Übungseinsätzen dabei war, fand Organisation und das Engagement der Jugendlichen sehr gut. Der Kommandant der Feuerwehr Schirnding, Holger Lüftner meinte, dass man solche gemeinsame Übungseinsätze in der Jugendausbildung intensivieren sollte. Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann lobte die Organisation des Berufsfeuerwehrtages und sprach dafür dem Jugendleiter und seinem Team höchste Anerkennung aus. „ Ich war ja selbst als Maschinist bei einem Einsatz dabei und was ihr in den letzten 24 Stunden gezeigt habt finde ich megagut.“, lobte der Bürgermeister die Feuerwehrjugend und fuhr fort „bleibt weiterhin bei Stange. Die Feuerwehr braucht solch engagierte Leute.“ Kreisbrandmeister Thomas Greipel strich ebenfalls den Leistungswillen des Feuerwehrnachwuchses hervor und meinte, dass nicht nur der Bürgermeister megastolz sein darf, „auch ihr könnt megastolz auf euch sein.“, fuhr er fort und bot an, dass sich auch die Feuerwehr Neuhaus an den Übungen der künftigen Berufsfeuerwehrtage gern beteiligen würden.

Der sogenannte Berufsfeuerwehrtag ist der Höhepunkt im Ausbildungsjahr der Feuerwehrjugend Hohenbergs und die ist einhellig der Meinung, dass er weiterhin stattfinden sollte, da man in gedrängter Weise viel üben, viel lernen kann und die Kameradschaft und der Teamgeist gefördert werden.

 

Fotos:  Nina Kraus, Rainer Gleißner

Jugendleistungsspange

Am Samstag, 25. Mai 2019, nahmen wir mit neun Jugendlichen in Schauenstein, Landkries Hof, an der Abnahme zur Deutschen  Jugendleistungsspange teil. Insgesamt haben sich fünf Gruppen aus dem Landkris Wunsiedel und sechs Gruppen aus dem Landkreis Hof an diesem Wettbewerb beteiligt. Bei der Abnahme der Leistungen für dieses Abzeichen wird nicht nur die Leistung der einzelnen Übungen und der einzelnen Person gewertet, sondern auch das Miteinander, das Auftreten und die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe.

Geprüft wurde feuerwehrtechnisches Können: 

  • acht C-Schläuche waren in 75 Sekunden ohne Verdrehung zu kuppeln. Hier war Schnelligkeit und Exaktheit gefragt.
  • Ein Löschangriff mit drei C-Rohren war trocken aufzubauen

Sportlichkeit und Kontidion forderten

  • ein Staffellauf über 1500 Meter, den man in vier Minuten und 10 Sekunden schaffen musste
  • und beim Kugelstoßen musste die Gruppe insgesamt mindestens 55 Meter schaffen.

Daneben waren theoretische Testfragen zu beantworten.

Für unsere Teilnehmer haben sich das wochenlange Üben und Büffeln gelohnt. Alle Teinehmer haben mit sehr guten Leistungen bestanden.

 

 

Besprechung der Prüfer
Erster Bürgermeister und Prüfungsvorsitzender begrüßen die Prüflinge
Wozu sind unterschiedliche Strahlrohre, Verteiler und Schläuche gut?
Die "glorreichen Sechs" mit Kommandant, Betreuer, Jugendwart und Erstem Bürgermeister

Jugendflamme Stufe 1

 Fünf junge Damen und ein junger Herr der Jugendfeuerwehr Hohenberg a.d. Eger freuen sich über das Abzeichen Jugendflamme Bayern Stufe 1. Es ist quasi ein Nachweis über den erreichten Ausbildungsstand.

Der Maibaum war eben vor dem Feuerwehrhaus aufgestellt worden. Zahlreiche Gäste haben sich dazu eingefunden, aber nicht nur deswegen: Oberlöschmeister Thomas Jobst hatte für diesen Tag auch die Prüfung „Jugendflamme Stufe 1“ angesetzt. Dazu begrüßte er sechs Feuerwehranwärter, fünf Mädchen und einen Jungen.

Die Jugendlichen mussten auf mehreren Stationen ihr Wissen über Ausrüstung der Feuerwehren und die Handhabung von Gerätschaften unter Beweis stellen. Auf Station eins war ein Standrohr auf einen Unterflurhydranten zu setzen und in Betrieb zu nehmen sowie das Hinweisschild auf den Hydranten zu erklären. Einen Notruf absetzen und die 5-W-Fragen erläutern war auf Station zwei verlangt. Drei unterschiedliche Seilknoten mussten die Prüflinge auf Station drei knüpfen und auf Station vier erklärten sie dem Prüfer technische Daten von Strahlrohren, Schlauchtypen und Verteiler und deren Verwendung. Schon einige Zeit vor dem heutigen Prüfungstag hatten die Jugendlichen ihre sportliche Fitness nachgewiesen und beim städtischen „Ramma damma“ einen sozialen Einsatz absolviert.

Als sie dann zur Abschlussbesprechung angetreten waren, fiel ihnen sichtlich ein Stein vom Herzen, als Prüfungsleiter Thomas Jobst allen sechs Prüflingen zur bestandenen Prüfung gratulierte. Stolz nahmen sie dann das Abzeichen „Jugendflamme Stufe 1“ entgegen, dass ihnen Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann und Jugendwart Thomas Jobst unter dem Applaus zahlreicher Zuschauer überreichten. Kommandant Florian Korb gratulierte ebenfalls und bat die jungen Anwärter, sich auch weiterhin in der Feuerwehr zu engagieren. Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann, selbst aktiver Floriansjünger, dankte den Jugendlichen „ihr habt bisher großes Engagement gezeigt. Solchen Feuerwehrnachwuchs brauchen wir. Danke und macht weiter so.“

 

Am 30.03.2019 fand in Vordorf (bei Tröstau) die landkreisweite Abnahme der Jugendflamme 1 bis 3 der Jugendfeuerwehren des Landkreises Wunsiedel statt.

Von der Feuerwehr Hohenberg nahmen insgesamt 14 Jugendliche teil.

Die Stufe 2 mit den Aufgaben Fahrzeugkunde, Erkennen von Funkrufnamen, B-Schlauch kuppeln, Standrohr am Unterflurhydranten setzten, C-Schlauch ausrollen legten 8 Jugendliche ab.

 

Die Stufe 3 (Entstufe)  mit folgenden Aufgaben: Eine Aufgabe zum Thema Erste Hilfe, C-Strahlrohr einbinden und über einen Graben ziehen, legten 6 Jugendliche ab. Daneben mussten sie eine Projektarbeit fertigen und vorstellen. Sie wählten das Thema:: Jugendfeuerwehr Hohenberg organisiert seit vielen Jahren den Kinderfasching und führt diesen auch durch.

 

An der Veranstaltung nahmen insgesamt 70 Jugendliche aus dem Landkreis teil. Organisiert hat es die FFW-Vordorf. Mit einer Brotzeit und der Abzeichenübergabe dauerte die Veranstaltung 3 Stunden.