Chronik ist noch Baustelle

Allgemeines über die Entstehung der Feuerwehren

Der unentbehrlichste Helfer der Menschheit ist seit jeher das Feuer. Bevor der Mensch mit dem Feuer umzugehen verstand, war es für ihn die furchtbare Naturkraft, die vom Himmel prasselte, göttlich und geheimnisvoll im Wirken und Auftreten.

Als verzehrende Gottheit, die in Ihrem Zorn den kleinen Menschen und seine mühevolle Arbeit vernichtete, ward das Feuer gefürchtet, bis ihm die Natur einen mächtigen Gegner verriet: Strömenden Gewitterregen löschte den Brand des vom Blitz getroffenen Baumes.

Tausende von Jahren mag es gedauert haben, bis sich der damalige Mensch das Feuer zur dienenden Naturkraft machte. Trotzdem blieb es der gefährliche und heimtückische Feind des Menschen. Es zerstört heute noch sein Hab und Gut, seine Werke, Leib und Leben. Jahrtausende verflossen, in denen ein Schicksalsglaube die Strafen des Himmels tatenlos entgegennehmen ließ, bis man langsam durch Not und Elend nach Brandunglücken überlegte und Versuche machte, die Feuerschutzfrage zu lösen.

Der entscheidende Durchbruch vollzog sich erst im Jahre 1849, als die 1.freiwillige Feuerwehr in Bayern gegründet wurde. Ihr folgten in den nächsten 10 Jahren Neugründungen in 20 Städten. Ein zaghafter Anfang zwar, doch sollte von hier aus ein reger Anstoß zu weiterer gedeihlicher Entwicklung dieser segensreichen Einrichtung ausgehen. Nach und nach folgten dann Neugründungen auch in den kleinsten Ortschaften. Man hatte eingesehen, dass zur bestmöglichen Brandbekämpfung eine Feuerwehr im eigenen Dorf unabdingbar war.