Jugendwissenstest 2018

Am Samstag haben alle unsere 17 Jugendlichen am Wissenstest 2018 bei der Feuerwehr Niederlamitz teilgenommen und natürlich bestanden. Abgelegt wurden:

 Stufe 1: 6x

Stufe 2:   4x 

Stufe 3:  3x

Stufe 4:  3x

Stufe 5:  1x

Herzlichen Glückwunsch an unsere 17 Jugendlichen auf euch kann man nur Stolz sein, ihr seid eine Spitzen Truppe!


Begrüßung der Jugendlichen durch Kommandant K. Hoffmann, Erster Bürgermeister J. Hoffmann
Motorbrand wird mit Schaum gelöscht
Mit Schutzanzügen wagen sich zwei junge Damen der Jugendfeuerwehr an das Wespennest
Gut gesichert ist die "Rettungsseilbahn"
Der Retter begleitet die Verletzte auf dem Weg von der Glockenstube zur Erde
Die brennenden Paletten werden gelöscht, bevor sie auf die Solarpanels übergreifen können
Unterweisung der Jugendfeuerwehr durch Sanitäter bei der Unfallopferversorgung
Im nächtlichen Einsatz wird das unter dem Baum eingeklemmte Opfer befreit

Berufsfeuerwehrtag  unserer Jugend

Im Rahmen der Feuerwehr-Aktionswoche erlebten die Jugendlichen  der Feuerwehr Hohenberg a.d. Eger wie ein 24-Stunden-Wachdienst einer Berufsfeuerwehr in etwa  abläuft. Dieser Berufsfeuerwehrtag ist zum einen Lehrveranstaltung mit Unterrichtslektionen zu Ausbildungsthemen zum anderen zeigen die Jugendlichen was sie in ihrer Ausbildung bereits gelernt haben. Während ihrer 24 Stunden dauernden Wachschicht hatten die Mädchen und Jungen die unterschiedlichsten Einsätze, von technischer Hilfeleistung über Brandbekämpfung bis hin zur Menschenrettung zu absolvieren. Auch Gerätekunde und Gerätepflege stehen auf dem Dienstplan. Sehenswert war  die Höhenrettung einer verletzten Person vom Kirchturm.

Am Samstag, 22. September 2018, traten um 09:00 Uhr siebzehn Jugendliche, sieben junge Damen und zehn Herren, zum sogenannten Berufsfeuerehrtag vor dem Feuerwehrgerätehaus an, wo sie von Kommandant Klaus Hoffmann und Bürgermeister Jürgen Hoffmann begrüßt wurden.  „Ich freue mich über diese starke Jugendgruppe. Wenn es auch in nächsten 24 Stunden zeitweise anstrengend wird, so wünsche ich Euch, dass ihr auch Spaß und Freude an diesem Wachdienst habt.“, hieß Erster Bürgermeister die starke Jugendgruppe willkommen und fuhr fort:  „Ihr opfert Eure Freizeit um zu lernen und zu üben und um etwas Sinnvolles für die Allgemeinheit zu tun.  Auf solche Jugendliche kann man nur stolz sein und Ihr seid unsere Nachfolger.“  Jugendwart, Oberlöschmeister Thomas Jobst, und sein Stellvertreter erläuterten grob den Ablauf des Wachdienstes und teilten die Teilnehmer in Schichten ein. Die Jugendlichen sollten erfahren, wie so ein Wachdienst über 24 Stunden Körper und Geist beansprucht.

Da die Jugendlichen die Feuerwehrfahrzeuge nicht fahren und auch schweres Gerät nicht bedienen dürfen, wurden diese Positionen von Fall zu Fall von entsprechenden Spezialisten aus den Reihen der Aktiven besetzt. Bei den Einsätzen mit Verletzten wurden die Jugendlichen auch von zwei Sanitätern der BRK-Bereitschaft Schirnding in Erster Hilfe unterwiesen.

Der Unterrichtsraum wurde zur Wache umfunktioniert. Die Dienstbesprechung war kaum beendet, schrillten, wie im echten Leben, die Alarmglocken: „Pkw brennt auf Parkplatz der Firma Feiler, eine Person verletzt.“ meldete der Lautsprecher. Schnell in die Einsatzanzüge geschlüpft und aufgesessen und dann ging‘s mit Blaulicht und Martinshorn zur Einsatzstelle. Neben den Löscharbeiten musste man sich auch um den sichtlich schockierten Fahrer kümmern.

Nach den Aufräumarbeiten, Schläuche zum Trocknen aufhängen, Geräte überprüfen und Fahrzeuge mit neuen Schläuchen  wieder einsatzbereit machen, war Theorie angesagt. Zollbeamte erklärten ihre Aufgaben und was die Feuerwehr bei der Zusammenarbeit mit dem Zoll beachten sollte. 

Man war gerade im Begriff zur Gerätepflege überzugehen, als der Lautsprecher zum nächsten Einsatz alarmierte: „Gefahr durch Wespen für Kinder und Tier auf Baum.“ Schnell aufgesessen und schon ging’s mit Vorrangsignalen  in den Einsatz. Dort angekommen kümmerte sich eine Gruppe um die Beseitigung der Gefahr während die zweite Gruppe mit Steckleitern etwa zwölf Meter in den Baum kletterte und dort das „verängstigte Tier“, einen Plüschpanda, rettete.

Spektakulär war die Vorführung einer Höhenrettung. Der Feuerwehrausbilder und geprüfte Höhenretter  unsere Wehr brachte eine verletzte Frau, dargestellt von einer Feuerwehrfrau, über eine zwischen de Glockenstube und dem Löschfahrzeug gespannten "Rettungseilbahn" sicher zur Erde. Diese Demonstration einer hochspezialisierten Ausbildung wurde von den zahlreichen Zuschauern mit großen Applaus bedacht.  

Beim nächsten Einsatz, zu dem kurz darauf alarmiert wurde, waren wieder die Jugendlichen Hauptakteure.  In der Nähe einer Solaranlage hatte ein Stapel Paletten Feuer gefangen und die Flammen bedrohten die Solarpanels. Zusammen mit der ebenfalls alarmierten Jugendfeuerwehr Schirnding war der Brand bald gelöscht.   

Schon folgte der nächste Alarm. In der Industriestraße waren zwei Pkw zusammengeprallt. Eine Fahrerin ist eingeklemmt und Treibstoff läuft aus. Die realistisch mit Platz- und Risswunden geschminkte Frau wurde vom Sanitäter der BRK-Bereitschaft Schirnding  und Helfern der Jugendfeuerwehr betreut, während ein anderer Trupp das Dach des Fahrzeugs abmontierte. Ein weiterer Trupp löschte das aufflammende Feuer am anderen Pkw.     

Beim Abendbrot schrillten schon wieder die Alarmglocken: “Vermisste Personen im Gebiet Carolinen Brunnen.“ Es war bereits dunkel und das erschwerte natürlich die Suche. Mit Scheinwerfern ausgerüstet durchstöberte eine Suchkette das Gelände. Es war schwer bei vollkommener Dunkelheit in dem steilen, stark bewachsenen Gelände immer die Verbindung zum Nachbarn zu halten. Schließlich fand man die Vermissten und konnte zufrieden über den Erfolg wieder einrücken.

Nur wenig Ruhe war den Wachhabenden gegönnt und schon wurden sie wieder zu einem Unfall in der Raithenbacher Straße gerufen. Eine Person war in einem umgestürzten Pkw eingeklemmt. Fachmännisch wurde mit Stützen das umgestürzte Fahrzeug gegen gesichert, so dass die Person gefahrlos gerettet werden konnte.

Die Nachtruhe dauerte nicht lange. Schon in den frühen Morgenstunden wurden die angehenden Floriansjünger zu einem Unfall gerufen. Am Osthang des Steinbergs liegt eine Person unter einem umgestürzten Baum.  Der Baumstamm wurde gesichert und mit Hebekissen angehoben und der eingeklemmte Mann konnte ebenfalls gerettet werden.

Bei der Abschlussbesprechung bedankte sich Kommandant Klaus Hoffmann und Jugendwart Thomas Jobst bei allen Akteuren und Helfern für ihr Engagement. Ein Dankeschön richteten sie auch an die Firmen, Privatpersonen und die Kirche, die "mit der Bereitstellung von Gebäuden und Arealen für die Übungen beitragen, dass unsere Jugendfeuerwehr Meister werden können; denn Übung macht den Meister."

Die Feuerwehrjugend hofft, dass auch nächstes Jahr wieder eine 24-Stunden-Wache stattfindet.

Jugendleistungsprüfung

Acht Feuerwehranwärter der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg an der Eger, fünf junge Damen und drei Herren, hatten sich in ihrer Freizeit lange und gründlich auf die Jugendleistungsprüfung vorbereitet  Diese dient zum Nachweis der Grundkenntnisse der Feuerwehr-Dienstvorschrift   „Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz”, der Gerätekunde und der Unfallverhütungsvorschriften. Die Prüflinge müssen fünf Übungen als Einzelperson und fünf Übungen als Einsatztrupp absolvieren. Teilnahmeberechtigt sind Anwärter vom vollendeten 14. bis zum 18. Lebensjahr.

Es war ein heißer Samstag Ende Juli2018 als Jugendwart Thomas Jobst die Feuerwehranwärter dem Schiedsrichterteam bereit zur Prüfung meldete. Geschick, Kraft und Zielgenauigkeit sind gefragt, wenn der doppelt gerollte Schlauch der Größe C innerhalb eines begrenzten Feldes ausgeworfen werden muss oder  eine Feuerwehrleine über sieben Meter in einer 70-cm-breiten Bahn auf Ziel zu werfen ist. Schließlich muss einem Kameraden oder einer Kameradin eine Sicherheits- bzw. Rettungsschleife, einen Brustbund, angelegt werden. Weiter müssen die Prüflinge ein Seil mit einem Mastwurf an einer Tragkraftspritze befestigen und ein    Strahlrohr mit einer Feuerwehrleine sichern.

Teamfähigkeit ist bei den Trupp Übungen gefragt. In Zweiertrupps war in Feuerwehrschutzkleidung eine 100-Meter-Strecke zu durchlaufen. Dabei mussten sechs C-Schläuche zu einer 90 Meter langen Wasserleitung zusammengekoppelt werden.   Diese Übung stellte bei der herrschenden Hitze wohl die höchste Anforderung an die Kondition der Prüflinge. Weiter war ein Strahlrohr an einen C-Schlauch anzuschließen, mit der Kübelspritze ein Eimer umzuwerfen. Armaturen, Kupplungen und weiteres Gerät mussten die Anwärter den vier  Gerätegruppen Wasserentnahme, Wasserfortleitung, Wasserabgabe und sonstiges Zubehör zuordnen. Und in einer Vierergruppe war eine Saugleitung zusammenschließen.

Auf den praktischen Teil folgte nun eine theoretische Prüfung. Hier mussten die Anwärter Fragen  aus der Einsatzlehre, den Unfallverhütungsvorschriften, und zu Aufgaben und Organisation der Feuerwehr sowie aus der Gerätekunde beantworten.

Nachdem die Prüfungsprotokolle ausgewertet waren, gab das Schiedsrichterteam das Prüfungsergebnis bekannt:  alle Teilnehmer haben die Leistungsprüfung bestanden. Die Prüflinge, die in Trupp-Formation zur Abschlussbesprechung angetreten waren, atmeten sichtlich erleichtert auf. „Ihr habt heute bewiesen, dass ihr engagiert in der Feuerwehr mitarbeitet.“, lobte Kreisbrandrat Wieland Schletz die nun erlöst lächelnden Anwärterinnen und Anwärter. Und als sie nach den lobenden Worten des Kreisbrandrates das Jugendleistungsabzeichen aus dessen Hand entgegennehmen durften, strahlen ihre Gesichter voller Stolz. Für die Jugendarbeit der Feuerwehr Hohenberg fand er ebenfalls anerkennende Worte: „Für die Feuerwehr ist die Jugendarbeit wichtig. Es sind schließlich unsere Nachfolger. Und was hier auf diesem Sektor die Verantwortlichen leisten verdient volle Anerkennung.“

Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann zeigte sich überaus erfreut über das hervorragende Abschneiden „seiner Feuerwehranwärter“. Er gratulierte den Prüflingen zum Leistungsabzeichen: „Ihr habt Euch in Eurer Freizeit auf  diese Prüfung vorbereitet. Euer Engagement  verdient Lob und Anerkennung.“

Nicht weniger stolz war Kommandant Klaus Hoffmann: „Euer Eifer, Euer Wissen und Eure Kameradschaft sind vorbildlich. Ich bin stolz auf Euch.“ Er gratulierte den Prüfungsteilnehmern und bedankte sich beim Jugendwart Thomas Jobst und seinem Vertreter Lukas Damrot für die ausgezeichnete Ausbildungsarbeit.

Abschließend bedankte er sich  beim Kreisbrandrat Wieland Schletz, Kreisbrandinspektor Armin Welzel und Kreisbrandmeister Alexander Letz, dass sie mit ihrer Anwesenheit bei dieser Prüfung die Bedeutung der Jugendausbildung unterstreichen. Weiterer Dank galt dem Schiedsrichterteam Stefan Zimnea, Yvonne Diepold und Roland Kaiser: „Danke für die faire Abnahme der Prüfung.“ „Auch ihr Schiedsrichter habt heute schwitzen müssen – nicht wegen Prüfungsangst, wegen der" Hitze.“, fügte er noch schmunzelnd an.

 

Informationsbesuch beim BRK Schirnding

Am Dienstag, 17. April 2018, besuchte unsere Jugendunter Führung von Jugendwart Thomas Jobst und Lukas Damrot die Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes in Schirnding. Der stellvertretende Bereitschaftsleiter Christian Korb und Sebastian Korb zeigten Fahrzeuge und Ausrüstung der Hilfsorganisation und erläuterten die Aufgaben der Bereitschaftsdienststelle.

Sebastian Korb zeigte die Möglichkeiten und Mittel mit denen die Fahrzeuge ausgestattet sind und wie man damit in medizinischen Notsituationen helfen kann. Einige „Patienten“, hier schlüpften die Jugendliche in diese Rolle, wurden fachmännisch von den „Sanis verarztet“.

Den Einsatzleitwagen erklärte Christian Korb. Hier erfuhren die angehenden Floriansjünger, mit welcher technischen Ausrüstung größere Einsätze von diesem Fahrzeug aus koordiniert werden können.

Beeindruckt waren die Jugendlichen von der Ausrüstung und besonders von der technischen Ausstattung des Einsatzleitwagens. Bei diesem sehr interessanten Besuch konnten unsere Jugendlichen erfahren, welche Aufgaben das Bayerische Rote Kreuz im Allgemeinen und hier speziell die Bereitschaftsstelle Schirnding hat und wie die Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Hilfsorganisationen bei Einsätzen funktioniert. Einhellige Meinung der Jugendfeuerwehrler war: „Spitze!!! - lehrreich und informativ.“ Ein herzliches Dankeschön an die beiden Referenten.

Prüfung zur Jugendflamme

Am Samstag, 17.03.2018, fand bei der Feuerwehr Röslau die landkreisweite Abnahme der Jugendflamme statt. Die Jugendflamme ist ein Ausbildungsnachweis in Form eines Abzeichens für Jugendfeuerwehrmitglieder. Sie wird in 3 Stufen gegliedert. Das Ausbildungsprogramm für die Jugendflamme bietet eine Möglichkeit, Jugendlichen ihre Zeit in der Jugendfeuerwehr interessant, abwechslungsreich und strukturiert zu gestalten.

Kreisbrandrat Wieland Schletz und Kreisjugendwart Marco Schacht begrüßten die 80 Teilnehmer aus dem gesamten Landkreis. Von unserer Wehr haben sechs Jugendliche die Prüfung zur Stufe 1 und sechs zur Stufe 2 abgelegt. Um Stufe 2 abzulegen, ist Voraussetzung, dass man die Jugendflamme der Stufe 1 besitzt. Alle unsere Jugendlichen haben die Prüfung bestanden.

Für die Stufe 1 wird von den Prüflingen verlangt :

- Absetzten eines Notrufes

- Anfertigen von 3 Knoten und Stichen

- Erklären von: Unterflurhydrant, Standrohr und Strahlrohre

- Geschicklichkeitsübung

 

und für Stufe 2:

- Erkennen von Fahrzeugen und Funkrufnahmen

- Fahrzeugkunde am eigenen Feuerwehrfahrzeug (Gerätekunde)

- Kuppeln einer B-Leitung

- Aufbau eines provisorischen Wasserwerfers

- Geschicklichkeitsübung